dpa

Düsseldorf. In NRW ist Wahlbeteiligung bislang niedrig. Landeswahlleiterin Helga Bock teilte mit, dass bis 12 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei knapp 35 Prozent lag.

Die stichprobenartige Umfrage wurde durchgeführt im Kreis Düren, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Gütersloh sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim a. d. Ruhr.

Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 2005 (Stand 12.30 Uhr) ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen deutlich niedriger (2005: 39,83 %). Die landesweite Wahlbeteiligung hatte 2005 am Ende des Wahltages bei 78,3 Prozent gelegen.

In Düsseldorf waren bis 12 Uhr heute 23,6 % der Wahlberechtigten im Wahlllokal. Vor fünf Jahren waren es fünf Prozent mehr. Die Landeshauptstadt liegt besser als die anderen Städte: Duisburg liegt bei 20,7 %, Essen bei 19 und Köln bei nur 16,3 %. Am nächsten an der Düsseldorfer Beteiligung liegt Mühlheim an der Ruhr mit 21,4 %.

Im Rhein-Kreis Neuss liegt der Wert bei 20,9 %, 2005 waren es 24,33 %.

In Düsseldorf läuft der Wahlgang an sich reibungslos, die Wahllokale öffneten pünktlich um acht Uhr. Nur in einer Schule wurde es knapp, weil der Hausmeister verschlafen hatte. Aber auch dort wurde das Wahllokal noch rechtzeitig eröffnet.

83 000 Briefwahl-Anträge hatte es im Vorfeld der Wahl gegeben. Der Rest der 414 113 wahlberechtigten Düsseldorfer kann seine Stimme bis heute Abend 18 Uhr in einem der 388 Wahllokale abgeben. Wer das aufgrund einer Erkrankung nicht schafft, kann folgende Telefonnummer anrufen: 899 33 17.

Je sieben Kandidaten bewerben sich in den beiden Düsseldorfer Bundestagswahlkreisen um ein Direktmandat. Ergebnisse sowie Stimmen der Politiker zum Wahlausgang finden sich ab 18 Uhr auf der Internetseite der WZ. Ein Live-Ticker ist geschaltet.

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