Mit Markierungen auf beiden Seiten möchte die Stadt das Parken in zweiter Reihe verhindern und so mehr Sicherheit schaffen.

Radweg
Symbolbild

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Immer wieder habe es Beschwerden von Bürgern über Zweite-Reihe-Parker an der Aachener Straße gegeben, sagt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Damit soll nun Schluss sein. Denn die Stadt lässt auf dem Teilstück von der Kopernikusstraße bis Ludwig-Hammers-Platz einen neuen Radweg anlegen. Die deutliche Markierung halte Autofahrer zukünftig hoffentlich davon ab, ihre Fahrzeuge in zweiter Reihe an der Straße abzustellen, sagt der Fahrradbeauftragte Steffen Geibhardt. „Und das bringt dann nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrer, sondern auch für die Straßenbahnen. Denn die falsch geparkten Autos sorgen immer wieder für Engpässe oder zwingen Bahnen gar zum Anhalten.“

Nach ersten vorbereitenden Arbeiten soll es in der kommenden mit dem Radwegneubau richtig losgehen. Auf einer Strecke von 700 Metern entstehen dann auf beiden Seiten der Aachener Straße 1,85 Meter breite Radfahrstreifen. Zusätzlich sind 50 Zentimeter breite Sicherheitstrennstreifen in Richtung der Parkplätze geplant.

Bis Mai werden die Arbeiten voraussichtlich dauern, 120 000 Euro investiert die Stadt dafür aus ihrem Radfahrprogramm. 50 000 Euro davon werden für die Markierungsarbeiten genutzt, 70 000 fließen in notwendige Straßenbaumaßnahmen.Teils muss der Straßenbelag ausgetauscht werden, sagt Cornelia Zuschke. Auch neue Parkstände werden errichtet. Zudem sind bauliche Veränderungen an den Kreuzungen, etwa an der Bordsteinkante nötig, ebenso wie Änderungen an den Ampeln.

21 Parkplätze müssen weichen, in Höhe der Hausnummern 45 bis 53 fallen zudem eine Lademöglichkeit für sechs Autos weg. Neue Ladezonen werden eingerichtet. gasch

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