Mit einem zweistöckigen Cabrio-Bus die Stadt entdecken – eine besondere Tour. Auch für Düsseldorfer eine reizvolle Fahrt.

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Am Wilhelm-Marx-Haus vorbei geht die Rundfahrt mit dem Doppeldecker in die Altstadt.

Am Wilhelm-Marx-Haus vorbei geht die Rundfahrt mit dem Doppeldecker in die Altstadt.

Stefan Kreidewolf

Am Wilhelm-Marx-Haus vorbei geht die Rundfahrt mit dem Doppeldecker in die Altstadt.

Düsseldorf. Düsseldorf kann man auf viele verschiedene Arten kennen lernen. Auf dem Rad, zu Fuß, oder mit dem Boot. Auch Busrundfahrten gibt es seit langem.

Doch nicht jeder möchte in einem geschlossenen Bus durch die Stadt fahren. Seit März bietet die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH eine zusätzliche Möglichkeit an, Düsseldorf zu erkunden: Täglich laden offene Doppeldeckerbusse zu Stadtrundfahrten ein. Die WZ hat das neue Angebot getestet.

Wer Düsseldorf nur aus der Fußgängerperspektive kennt, wird bei der Rundfahrt im Doppeldecker positiv überrascht sein. In rund vier Metern Höhe ist der Blick auf die Stadt ein ganz anderer.

Plötzlich kann der Mitfahrende über Mauern und Hecken gucken und sieht Details, die ihm als Fußgänger verborgen bleiben. Altstadthäuser bestehen nicht nur aus Ladenfronten im Erdgeschoß, im Doppeldecker wird ein Blick auf die kompletten Gebäude mit ihrer architektonischen Schönheit möglich.

Der Fahrgast lernt viel über Menschen und Geschichte der Stadt

Die Rundfahrt startet täglich am Hauptbahnhof. Acht Haltepunkte fährt der Doppeldecker-Bus an. Die Fahrgast kann entscheiden, ob er an diesen Punkten aussteigt und die Stadt auf eigene Faust erkundet, oder ob er weiter den Erklärungen der Stadtführer lauscht. Jeweils ein Stadtführer ist mit an Bord und zeigt den Mitfahrenden die wichtigsten Punkte Düsseldorfs.

Busrundfahrt im Doppeldecker mit acht Haltepunkten.

Ganzjährige stattfindende Reisebusfahrt mit Zwischenstopps.

Der Verein bietet Stadtrundfahrten mit historischen Fahrzeugen der Rheinbahn an.

Vom Hauptbahnhof geht die Stadtrundfahrt über die Kö in die Altstadt. Bei allen bedeutenden Plätzen und Gebäuden der Stadt erklärt Stadtführerin Sabine Prüfer die Historie. Oft lockert sie ihren Vortrag mit Anekdoten auf. Auf diese Weise erfahren die Fahrgäste die Bedeutung des Radschlagens oder warum der Kirchturm von St. Lambertus verdreht ist.

Über den Landtag führt die Rundfahrt weiter nach Oberkassel. Hier erfahren die Fahrgäste viel über die japanische Gemeinde in Düsseldorf. Über die Oberkasseler Brücke geht es zurück ins rechtsrheinische Düsseldorf.

Nach Abstechern zum Aquazoo und Schloß Jägerhof endet die Stadtrundfahrt nach 90 Minuten wieder am Hauptbahnhof. Die Fahrgäste sind zufrieden: "Ich finde diese Stadtrundfahrt sehr gelungen, auch weil Düsseldorf so eine schöne Stadt ist", sagt die ukrainische Touristin Kate Sterina.

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