Öko-Holzhaus wird an der Speditionstraße gebaut.

Öko-Holzhaus wird an der Speditionstraße gebaut.
Markante Fassadenkonstruktion des geplanten Ökohauses an der westlichen Speditionstraße. Simulation: Interboden/HPP Architekten

Markante Fassadenkonstruktion des geplanten Ökohauses an der westlichen Speditionstraße. Simulation: Interboden/HPP Architekten

Markante Fassadenkonstruktion des geplanten Ökohauses an der westlichen Speditionstraße. Simulation: Interboden/HPP Architekten

Es geht Schlag auf Schlag im Medienhafen. Wie berichtet schlägt Architekt Christoph Ingenhoven Brückenverbindungen zwischen den Landzungen vor, und einen Pier, mit dem die Kesselstraße verlängert werden soll. Die Bauten für den Gebäudekomplex „Float“ für Uniper am Kino und der Trivago–Zentrale kurz hinter dem Abzweig der Franzius- in die Speditionstraße sind weit fortgeschritten. Auch die Bauarbeiten für die beiden Wohntürme „Heimathafen“ an der westlichen Seite der Speditionstraße laufen.

Fassade fällt mit rautenförmiger Holzstruktur ins Auge

Und jetzt steht auch fest, was gleich südlich davon in der Nachbarschaft entsteht: Der Ratinger Projektentwickler Interboden wird ab 2019 ein Bürogebäude in Holzhybridbauweise errichten, mit ins Auge fallender rautenförmiger Holzstruktur. Gerhard Feldmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter von HPP Architekten: „Die exponierte Lage im Medienhafen fordert für den Neubau in der Speditionsstraße 2 eine besondere und innovative architektonische Antwort.“

Der Stadtrat hatte dem Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros bereits Ende Oktober zugestimmt. Eine niedrige zweistellige Millionen-Summe soll für das städtische Grundstück geflossen sein. Geplant sind 5200 Quadratmeter Nutzfläche sowie 600 Quadratmeter für Gastronomie im Erdgeschoss.

Gebaut werden soll das Gebäude nach bestimmten ökologischen Vorgaben, dem so genannten „Cradle-to-Cradle“-Prinzip. So sollen möglichst viele Bauelemente wiederverwertet, auch die Fassade etwa in ihre Einzelteile zerlegt werden können. Auch bei der Innenausstattung wird laut Interboden auf Recyclingfähigkeit wertgelegt.

Eine Besonderheit soll im Erdgeschoss für Anlieger und Nutzer des Gebäudes eingerichtet werden – und zwar eine Service-Stelle vor allem für E-Mobilität. Laut Konzept können dann Car- und Bikesharing-Angebote über eine App gebucht und elektrobetriebene Fahrzeuge aufgeladen werden.

© WhatsBroadcast

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