Andere Rolltreppen und Aufzüge, neue Geschäfte: Für das Sevens werden große Pläne erwogen.

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Das Sevens an der Kö soll nach zehn Jahren umgebaut werden.

Das Sevens an der Kö soll nach zehn Jahren umgebaut werden.

dpa

Das Sevens an der Kö soll nach zehn Jahren umgebaut werden.

Düsseldorf. Die Kö-Galerie hat den Startschuss für einen 60 Millionen Euro teuren Umbau gerade erst gegeben, da zieht das Sevens nach. Die "Hochkant-Einkaufsgalerie" mit den sieben Etagen - daher auch der Name - kündigt für nächstes Jahr einen großen Umbau an.

"Die exakten Pläne legen wir erst noch vor", sagt Frank Zabel, Geschäftsführer bei der Centrum Holding. "Wir haben gerade erst das Eigentum überschrieben bekommen."

Hinter Centrum steckt Uwe Reppegather. Er hat die Kö 76/78 (Esprit, H&M) und Woolworth in der Altstadt umgebaut. Ihm trauen Experten zu, dass er die Schwächen des Sevens aus der Welt schafft. Während der auf den Etagen drei bis fünf thronende Saturn der erfolgreiche Ankermieter im Haus ist, laufen in der ersten und zweiten Etagen die Geschäfte nicht bestens. "Es sieht ja jeder, dass wir nicht an Übervermietung leiden", sagt Zabel ironisch.

Centrum hatte für das Sevens zunächst die Galerie Lafayette (Paris, Berlin) im Schlepptau. Diese Pläne zerschlugen sich, jetzt geben Centrum und Finanzpartner Signa Recap - der Kauf der Immobilie wird auf 80Millionen Euro taxiert - ein Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung der Galerie ab.

Lange Wege zu Rolltreppen lehnen viele Kunden ab

Der Umbau spielt dabei eine Hauptrolle. Manche Mieter sahen bei ersten Zusammentreffen mit den neuen Eigentümern beispielsweise Skizzen neuer Rolltreppen, die im Scherensystem übereinander angeordnet sind und kurze Wege ermöglichen. Die Lauferei zu den Rolltreppen und das Warten auf Aufzüge werden von Kunden des Sevens immer wieder moniert.

Das Sevens wurde vor zehn Jahren eröffnet.

Ersteigentümer Telekom/Westd. Immobilienbank; 2005 Verkauf an Commerz Real; jetzt an Comfort.

Ob wie bei der Kö-Galerie eine zweistellige Millionensumme verbaut wird, hängt davon ab, ob auch das Auge der Mall (der große Luftraum in der Mitte) verkleinert wird. Laut Zabel wird auch ein neuer Anlauf für einen Durchbruch zur Kö-Galerie erwogen. Deren Betreiber ECE hatte dies jüngst abgelehnt. Alexander Fils, Chef des Planungsausschusses, würde den Durchstich begrüßen. "Ich bin für größtmögliche Offenheit und Durchgänglichkeit."

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