Die Vereins-Präsidenten sind enttäuscht vom CC-Vorstand.

Freizeit, Karneval 2014-2015
Steht bei den Präsidenten der Karnevalsvereine in der Kritik: Josef Hinkel.

Steht bei den Präsidenten der Karnevalsvereine in der Kritik: Josef Hinkel.

Auf der Kirmes 2014 verstanden sie sich noch prächtig: Christoph Joußen (l.) und Dirk Kemmer.

Sergej Lepke, Bild 1 von 2

Steht bei den Präsidenten der Karnevalsvereine in der Kritik: Josef Hinkel.

Düsseldorf. Die Nachricht vom Rücktritt von CC-Präsident Josef Hinkel und Geschäftsführer Christoph Joußen hat die Karnevalisten in helle Aufregung versetzt. Doch die Präsidenten der großen Vereine äußern harsche Kritik an der Art und Weise und wie mit dem Literat des CC, Stefan Kleinehr, umgegangen wird. In einer Diskussion über die Qualität der Arbeit des Sicherheitsbeauftragten Dino Conti Mica hatt sich Kleinehr vor ihn gestellt.

Vorige Woche wurde Kleinehr von Hinkel und Joußen zum Rücktritt aufgefordert, den er aber ablehnte. „Das ist eine absolute Frechheit, dass wir erst aus der Zeitung erfahren haben, dass die Beiden zurücktreten“, sagt Janine Kemmer, Präsidentin der Rheinischen Garde.„Das sieht so aus, als ob diese Geschichte gezielt gesteuert wird, um anderen Leuten zu schaden.“

Kemmer spricht Hinkel die Führungsqualitäten ab

„Das Krisenmanagement war eine einzige Katastrophe. Nicht teamfähig und nicht kritikfähig“, fasst Dirk Kemmer, Präsident der Prinzengarde Rot-Weiss zusammen, „in diesem Fall muss ich Hinkel die Führungsqualitäten absprechen, denn so geht man nicht mit seinen Kollegen um.“

Michael Schweers, Präsident der Prinzengarde Blau-Weiss, stimmt dem teilweise zu: „Das CC hat in der Vergangenheit sicherlich gute Arbeit geleistet und es ist schade, dass nun so ein Streit vom Zaun bricht, nur weil sich Stefan Kleinehr schützend vor Dino Conti Mica gestellt hat“, sagt Schweers. „Es darf auch keinen Rücktritt vom Rücktritt geben, denn sonst sieht es wirklich so aus, als ob die Sache inszeniert wäre und sich Hinkel und Joußen nur durchsetzen wollen.“

Heinz Nunnendorf, Präsident der "Elf vom Dörp" kritisiert das CC scharf: „Ich finde es nicht in Ordnung, dass nun versucht wird, Stefan Kleinehr den Schwarzen Peter zu zuschieben. Die Informationspolitik des CC ist mehr als schlecht.“

Ex-Venetia Claudia Monreal meint: „Stefan so vorzuführen ist ein ganz schlechter Stil und rgendwie komme ich mir gerade vor wie im Kindergarten.“

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