Die Endstation der Buslinie 725 an der Humboldtstraße in Düsseltal stand in der Kritik. Die Verlegung der Haltestelle soll eine fünfstellige Summe kosten.

Düsseltal
Die erst 2016 gebaute Haltestelle Humboldtstraße ist bald überflüssig. Archiv

Die erst 2016 gebaute Haltestelle Humboldtstraße ist bald überflüssig. Archiv

Lepke

Die erst 2016 gebaute Haltestelle Humboldtstraße ist bald überflüssig. Archiv

Die Stadt will den Anwohnerprotesten an der Humboldtstraße nachgeben und die Endhaltestelle der Buslinie 725 („Zoo S“) auf die Rethelstraße verlegen. Diese Vorlage brachte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke gestern in der Bezirksvertretung 2 (Düsseltal, Flingern) ein. Rund 93 000 Euro kostet die neue, 18 Meter lange barrierefreie Haltekante an der Rethelstraße vor den Häusern 91 bis 95 (etwas oberhalb der ehemaligen Bordelle); die Rheinbahn baut auf ihre Kosten ein WC-Häuschen ander Endstation des Busses.

Erst vor zwei Jahren wurde die barrierefreie Haltestelle an der Humboldtstraße eingeweiht. Doch sie erregte von Anfang an den Ärger der Anwohner: Zu viel Lärm, zu viel Verkehr, zu viele schädlichen Abgase – so lautete der Tenor der Beschwerden. Wann die Haltestelle verlegt wird, steht noch nicht fest – auf jeden Fall nach Einrichtung der Haltestellen für die Metro-Busse. A.S.

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