Die Verlängerung der Böhlerstraße und der Anschluss am Lohweg sollen den Stadtteil entlasten.

Heerdt
Die Anliegerin Anna Klinkhammer zeigt, wo die Böhlerstraße später von der Krefelder Straße aus verläuft.

Die Anliegerin Anna Klinkhammer zeigt, wo die Böhlerstraße später von der Krefelder Straße aus verläuft.

S. Lepke

Die Anliegerin Anna Klinkhammer zeigt, wo die Böhlerstraße später von der Krefelder Straße aus verläuft.

Düsseldorf. An der Grenze zwischen Meerbusch und Düsseldorf entsteht auf der Meerbuscher Seite ein Wohngebiet mit 116 Einfamilienhäusern auf knapp 40 000 Quadratmetern Fläche. In der unmittelbaren Nachbarschaft wird auf Düsseldorfer Seite ein neues Quartier mit 1000 Wohnungen geplant. Da wird es notwendig, endlich den Ausbau der verlängerten Böhlerstraße voranzutreiben.

Diese neue Böhlerstraße ist der erste Schritt zur Lösung der Verkehrsprobleme in Heerdt. Die neue Trasse soll eine belastbare Verbindung zwischen der Hansaallee und dem Verkehrsknotenpunkt an der Anschlussstelle von B 7 (Brüsseler Straße) und A52 schaffen. Bisher existiert sie nur auf der halben Strecke von der Hansaallee bis zur Krefelder Straße. Auf der übrigen Strecke liegt heute der Böhlerweg, den aber nur Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge nutzen dürfen. Diesen Böhlerweg ersetzt zukünftig die verlängerte Böhlerstraße.

9,3 Millionen Euro kostet die Verlängerung der Böhlerstraße

Durch den Bau der Trasse wollen Heerdt und Meerbusch die umliegenden Straßen entlasten. Die Vorarbeiten auf Düsseldorfer Seite haben inzwischen begonnen. Als Start für die Bauarbeiten wird Dezember genannt. Vollendet soll die Trasse im Juni 2017 sein. Die Kosten für das Projekt liegen bei 9,3 Millionen Euro, von denen Düsseldorf 4,9 Millionen übernimmt. Die Landeshauptstadt hat auch die Federführung beim Bau.

Die neue Straße wird 690 Meter lang und rund 6,50 Meter breit sein. Folglich gibt es für jede Richtung einen Fahrstreifen. An den Knotenpunkten sind zusätzliche Fahrstreifen vorgesehen, um einer Staugefahr durch abbiegende Fahrzeuge vorzubeugen. Ausschließlich auf der Düsseldorfer Seite der Straße wird es einen Geh- und Radweg für beide Fahrtrichtungen geben. Zwischen Fahrbahn und Radweg liegt ein mehr als zwei Meter breiter Grünstreifen.

Bau der Anschlussstelle am Lohweg für Frühjahr 2017 geplant

16 Bäume müssen für den Ausbau gefällt werden. Nach Abschluss des Umbaus werden auf Düsseldorfer Gebiet sieben und auf Meerbuscher Seite zwei Bäume neu gepflanzt. Das Verkehrskonzept Heerdt nennt als weiteres Ziel den Bau der Anschlussstelle Heerdter Lohweg an die B 7 (Brüsseler Straße). Noch in diesem Jahr wird das Projekt vom Stadtrat abgesegnet. Danach beginnt die Ausführungsplanung und der Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss muss vorbereitet werden. Baubeginn ist im Frühjahr 2017.

Mit dem Ausbau Heerdter Lohweg und Böhlerstraße wird Lkw-Verkehr beizeiten abgeleitet. Davon verspricht sich die Verwaltung langfristig eine Entlastung am Handweiser. 

Hier sind alle Anschlüsse geschaffen. Das Projekt ist abgewickelt.

Die Hochbahnsteige an der Hansaallee kommen sukzessive. Derzeit wird die Haltestelle am Dominikus-Krankenhaus barrierefrei ausgebaut.

Nach Abschluss dieser Baumaßnahmen kann die alte Anschlussstelle an der Benediktusstraße/Heesenstraße geschlossen werden. Das führt zur Reduzierung des Lastwagen-Verkehrs auf der Krefelder Straße.

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