Die Aussteller zeigen sich nach dem letzten Messetag zufrieden.

Elm Design bei einer Show auf der Modemesse. „Wir haben viele neue Kunden gewonnen“, heißt es von der Firma zufrieden.
Elm Design bei einer Show auf der Modemesse. „Wir haben viele neue Kunden gewonnen“, heißt es von der Firma zufrieden.

Elm Design bei einer Show auf der Modemesse. „Wir haben viele neue Kunden gewonnen“, heißt es von der Firma zufrieden.

Igedo

Elm Design bei einer Show auf der Modemesse. „Wir haben viele neue Kunden gewonnen“, heißt es von der Firma zufrieden.

Düsseldorf. Wohl kaum jemand hätte es noch vor wenigen Tagen vermutet: Die Modemesse CPD schließt mit einem Besucherplus. 20.000 Fachbesucher kamen von Sonntag bis Dienstag zum Messegelände in Stockum. Das sind zwei Prozent mehr als im vergangenen Winter (19.600 Besucher) und sogar sechs Prozent mehr als im Juli 2009 (18.700 Besucher). "Wir sind wirklich sehr zufrieden", sagt Thomas Kötter, Sprecher der Messe-Veranstalterin Igedo.

Und das gilt offenbar auch für viele der Aussteller. "Sie sind zum Teil regelrecht sauer, dass die CPD zuvor generell in Frage gestellt worden ist", sagt Kötter. "Unsere Kunden wollen die Messe", sagen etwa Kerstin und Uwe Bernecker von Sulu. Auch Peter Hofmann von Beate Heymann sagt: "Wir stehen zur Messe." Und Lederwaren-Designerin Petra Dieler bilanziert: "Ich schreibe nach wie vor meine größten Umsätze in Düsseldorf."

Dezernent Kruse sieht Zukunft der CPD nicht in Frage gestellt

Ob auch die Zufriedenheit bei den Besuchern so groß ist, hat die Igedo nicht erhoben - eine große Befragung soll es im Juli zur nächsten CPD wieder geben. Beim Eintritt wurden die Einkäufer immerhin gebeten, anzugeben, wonach sie auf der Messe suchen. "Vor allem das gehobene Preissegment ist gefragt", sagt Kötter. Besonders beliebt seien Themenwelten wie das designorientierte "Concept 11" und die "Italian Suite" mit italienischen Labels. Kötter: "Das kommt an. Diese Bereiche werden wir weiterhin versuchen, mit noch mehr Inhalt zu füllen."

Auch bei der Stadt überzeugt das neue Messekonzept - weniger Masse, mehr Klasse. "Ich bin überzeugt, das neue Management der Igedo mit Philipp Kronen und Mirjam Dietz hat die nötige innovative Kraft", sagt Wilfried Kruse, Dezernent für Wirtschaftsförderung.

Zudem sei es positiv, dass in dem Verein "Fashion Net" jetzt Stadt, Igedo, Showrooms und Modefirmen in Düsseldorf zusammenarbeiteten. Nach Kruses Ansicht jedenfalls ist es keine Frage mehr, ob die CPD auch in Zukunft stattfinden soll: "Düsseldorf als Modestandort braucht zweimal im Jahr Messetermine. Ich werde alles tun, um die Igedo zu unterstützen."

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