52-Jähriger schlug mehrmals zu. Er muss ins Gefängnis.

Düsseldorf. Weil er seiner Frau mehrmals den Unterkiefer gebrochen hatte, ist am Mittwoch ein 52 Jahre alter Mann zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Im Dezember 2003 hatte er der 53-Jährigen, von der er mittlerweile geschieden ist, so heftig ins Gesicht geschlagen, dass ihr Kieferknochen brach. Monate später schlug er dann erneut zu, die Verletzung war da noch nicht verheilt.

Fünf Mal wurde die Frau inzwischen operiert, noch heute leidet sie unter starken Schmerzen. Sie kann nur weiche Speisen essen und nicht richtig sprechen. Im Frühjahr steht eine weitere Operation im Gesicht an; ob sich ihr Kiefer jemals wieder herstellen lässt, ist unklar.

"Ich wünschte, ich könnte es rückgängig machen", sagte der Angeklagte am Mittwoch. Er habe ein Alkoholproblem und sei deshalb aggressiv geworden. In erster Instanz hatte das Gericht noch drei Jahre verhängt. Weil die Tat aber schon fünf Jahre her ist, kam er jetzt mit zweieinhalb Jahren davon.

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