Nach vier Hornissenstichen in den Kopf schwebte ein 59-jähriger Erkrather in Lebensgefahr.

Jörg Knappe
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Düsseldorf. Ein Zufall rettete gestern einem Erkrather das Leben. Die Feuerwehr war zum Nordstrand des Unterbacher Sees gerufen worden. Der Grund: ein Hornissennest. Als die Feuerwehrmänner gerade dabei waren den Bereich um das Nest abzusperren, wurden sie auf einen am Boden liegenden Mann aufmerksam gemacht.

Der 59-Jährige hatte einen Schock erlitten. Vier Hornissenstiche im Kopfbereich hatten ihn in einen lebensbedrohlichen Zustand versetzt. Die Feuerwehrmänner, die auch Rettungsassistenten sind, konnten ihn bis zum Eintreffen des Notarztes versorgen. Die Polizei übernahm die Absperrmaßnahmen.

Wenn ein Hornissennest gefunden wird, werden die Tiere nicht getötet. Ein Fachmann hat sich gestern um das Nest gekümmert. Pro Jahr gibt es in Deutschland rund 3000 Überempfindlichkeitsreaktionen nach Insektenstichen.

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