Duo attackierte ihn in der Carlstadt völlig unvermittelt.

Fahnder der „EK Schwan“ kleben Plakate in der Carlstadt.
Fahnder der „EK Schwan“ kleben Plakate in der Carlstadt.

Fahnder der „EK Schwan“ kleben Plakate in der Carlstadt.

G. Berger

Fahnder der „EK Schwan“ kleben Plakate in der Carlstadt.

Düsseldorf. Ein brutaler Überfall auf einen 62-Jährigen am Totensonntag (20. November) in der Carlstadt gibt der Polizei Rätsel auf: Am Schwanenmarkt wurde ein 62-Jähriger am späten Nachmittag von zwei Unbekannten unvermittelt attackiert und zusammengeschlagen – sie raubten nichts. Jetzt hat die Polizei eine Ermittlungskommission gegründet.

Die Öffentlichkeit erfuhr von dem Fall erst, als die Fahnder gestern im Viertel Plakate mit einem Zeugenaufruf klebten. „Es hat sich erst im Nachhinein herausgestellt, wie brutal der Überfall war und wie schwerwiegend die Verletzungen des Opfers sind“, erklärt Polizeisprecher André Hartwich. Die beiden Täter (30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und athletisch; einer mit Dreitagebart und kurzen Haaren, schwarzer Mütze und braunen Winterstiefeln, der andere mit Glatze; beide trugen olivgrüne Parkas) hätten den 62-Jährigen, der mit seinem Hund spazieren ging, ohne jede Ansprache niedergeprügelt, dann noch auf ihn eingetreten – auch gegen den Kopf. „Er liegt noch immer im Krankenhaus, es sind weitere Operationen erforderlich“, so Hartwich.

Er spricht von einem „ atypischen Modus Operandi“: „Das Motiv ist völlig unklar.“ Auch, ob der Mann – der wohlhabend und in der Carlstadt kein Unbekannter ist – ein Zufallsopfer war oder möglicherweise gezielt angegangen wurde. Aus welchem Grund auch immer. „Es gibt viele Fragen für die Polizei“, sagt Hartwich. Die „EK Schwan“ hofft jetzt auf Zeugenhinweise: Kontakt unter Telefon 8700.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer