Noch 2010 soll die Rasenböschung für 180 000 Euro saniert werden.

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Erfolgreicher Testversuch am Kö-Graben vor einem Jahr.

Erfolgreicher Testversuch am Kö-Graben vor einem Jahr.

J. Dehninger

Erfolgreicher Testversuch am Kö-Graben vor einem Jahr.

Düsseldorf. Die Kö ist eine Luxusmeile - und mit ihr hat die Stadt ein Luxusproblem. Nachdem zwei Jahre lang diverse Rasenmischungen an der Böschung zum Kö-Graben getestet wurden, ist nun die richtige Mischung gefunden, die trotz der Schatten spendenden Bäume saftig grün bleibt.

Jetzt will die Stadt 180 000 Euro in die Hand nehmen, um ab diesem Jahr die südlichen Abschnitte des Kö-Grabens mit diesem Rasenteppich auszustatten. Ab 2012/13, wenn die Bauarbeiten an der Wehrhahnlinie abgeschlossen sind, werden für den zweiten Teil weitere 180 000 Euro fällig.

Der Pflegeaufwand für die neue Böschung wird ab 2011 auf 20 000 Euro geschätzt, nach Fertigstellung des zweiten Teils auf 40 000 Euro.

Das sei viel Geld für ein rein optisches Vergnügen, fand Wolfgang Scheffler von den Grünen am Montag im Fachausschuss. Unterstützung gab es von Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Beide regten an, im Wirtschaftsförderungsausschuss um eine Beteiligung der Kö-Anlieger an den Kosten zu werben.

Zumal noch vor vier Jahren davon die Rede war, dass diese den kompletten Rasen bezahlen würden. Teuer wird die Begrünung der Böschung nicht nur dadurch, dass die spezielle, in Deutschland entwickelte Rasenmischung erst herangezogen werden muss.

Auch die Standortbedingungen an der Böschung ist alles andere optimal: Es fehlt nicht nur an Licht, sondern im Sommer auch an Wasser. Dafür soll ein nun unterirdisches Bewässerungssystem sorgen.

© WhatsBroadcast

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