Bis 27. Januar präsentieren 1700 Aussteller die neuesten Trends für den Wassersport. Der erste Tag begann mit Besucherrückgang. Die Veranstalter sind dennoch zufrieden.

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Zur Freude der großen und kleinen Segler hat die Messe "boot" am Samstag eröffnet.

Zur Freude der großen und kleinen Segler hat die Messe "boot" am Samstag eröffnet.

dpa

Zur Freude der großen und kleinen Segler hat die Messe "boot" am Samstag eröffnet.

Düsseldorf. Die weltgrößte Wassersportmesse boot 2009 ist am Samstag von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Düsseldorf
eröffnet worden. Noch bis zum 27. Januar präsentieren in Düsseldorf rund 1700 Aussteller aus 57 Ländern in 17 Messehallen ihre Produkte rund um den Wassersport. 280.000 Besucher werden zur 39. Auflage der Boot auf dem Messegelände erwartet.  

Der erste Tage begann jedoch mit einem Besucherrückgang. Nach Angaben einer Messesprecherin strömten etwa 30 000 Menschen durch die 17 Hallen. Damit liege man knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Besonders groß sei der Andrang in den Hallen für Tauchsport und Surfausrüstung sowie im Bootsbereich gewesen, sagte die Sprecherin. Die neue Themenwelt Kanu und Paddeln wurde ebenfalls gut besucht. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Auftakt zufrieden. "Die Zahlen sind absolut in Ordnung", sagte Robert Marx, Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, der Deutschen Presse Agentur dpa am frühen Nachmittag.

An neun Messetagen präsentieren 1641 Aussteller aus 57 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund um den Wassersport. Nach dem Besuch des zweimaligen America's Cup-Gewinners Jochen Schümann zum Auftakt werden auf der "boot" weitere bekannte Wassersportler wie der Abenteurer Arved Fuchs erwartet. Am 23. Januar feiert Tauchsportpionier Hans Hass seinen 90. Geburtstag auf der Messe.

Bei der Eröffnung der "boot" kündigte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee eine Modernisierung der Sportbootführerscheine an. Der praktische Teil der Prüfung solle ausgebaut, praxisferne Wissensfragen bei theoretischen Inhalten entfernt werden. "Das ist genau der richtige Weg und ein wichtiges Zeichen. Wir wollen den kompletten Sportbootführerschein entschlacken", sagte Marx.

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