Bis Sommer 2012 entstehen neue Kita und Jugendstätte für 5,1 Millionen Euro.

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Im neuen Wohnquartier Le Flair wird es auch Kita und Jugendfreizeiteinrichtung geben.

Im neuen Wohnquartier Le Flair wird es auch Kita und Jugendfreizeiteinrichtung geben.

Bernd Nanninga

Im neuen Wohnquartier Le Flair wird es auch Kita und Jugendfreizeiteinrichtung geben.

Düsseldorf. Das neue Wohnquartier auf dem Gelände des Derendorfer Güterbahnhofs („Le Flair“) wächst nun auch zwischen den Brücken Franklin- und Jülicher Straße sichtlich in die Höhe. Häuserfundamente stehen, zum Teil ragen die Rohbauten schon mehrere Etagen hoch, die Lärmschutzmauer steht, den breiten Erdhügelzug zieren Bäume. Ab Mai steht hier nun auch das erste Projekt in Sachen öffentliche Infrastruktur an: die Stadt errichtet eine Kindertagesstätte und eine Jugendfreizeiteinrichtung.

Vierzügige Kita nimmt 88 Kinder auf, davon 27 unter drei Jahren

Die Investition von gut 5,1 Millionen Euro segnete der Haupt- und Finanzausschuss am Montag mit breiter Mehrheit ab. Die neue vierzügige Kita ist für die Familien im neuen Quartier, aber auch für Kinder aus der Derendorf-Pempelforter Umgebung gedacht. Der eingeschossige Bau plus Außenspielflächen liegt an der (zukünftigen) Marc-Chagall-Straße. Untergebracht werden dort 88 Kinder, 27 davon unter drei Jahre alt.

Die Jugendfreizeitstätte wird in einem zweigeschossigen Bau gleich nebenan untergebracht, hier können bis zu 120 Jugendliche ihre Freizeit gestalten.

Insgesamt umfasst die Fläche für Kita und Jugendeinrichtung auf den früheren Bahngleisen 3000 Quadratmeter. Beide Gebäudeteile sind barrierefrei.

Die Fläche liegt am Rande des „Stadtgartens“, der als Park Teil des übergreifenden Grünzugs sein wird. Die Erschließung des Stadtquartiers erfolgt für Autos über die neue Marc-Chagall-Straße, Fußgänger und Radfahrer kommen über die so genannte Stadtgartenallee herein.

´Die Bauzeit für Kita und Jugendfreizeiteinrichtung beträgt rund 13 Monate, die Fertigstellung ist im Sommer 2012 geplant.

Zu den Baukosten von 5,14 Millionen kommen jährliche Folgekosten von 805 355 Euro.

© WhatsBroadcast

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