Beschmierte und beschädigte Plakate von Angela Erwin (l, CDU) und Marion Warden (SPD).
Beschmierte und beschädigte Plakate von Angela Erwin (l, CDU) und Marion Warden (SPD).

Beschmierte und beschädigte Plakate von Angela Erwin (l, CDU) und Marion Warden (SPD).

SPD Düsseldorf

Beschmierte und beschädigte Plakate von Angela Erwin (l, CDU) und Marion Warden (SPD).

Düsseldorf. CDU-Landtagskandidatin Angela Erwin hat am Montag bei der Polizei Strafantrag gestellt. „Meine Wahlplakate wurden mit Hakenkreuzen, Hitler-Bärtchen und Hasenohren beschmiert.“ Doch das Problem ist parteiübergreifend: An der Geschäftsstelle der SPD an der Kavalleriestraße wurden drei Wahlkampffahrzeuge am Montag ebenfalls mit dem Symbol des Nationalsozialismus beschmiert. „Wir haben auch die Polizei eingeschaltet,“ sagt SPD-Geschäftsführer Günter Freitag. Plakate des SPD-Landtagskandidaten Martin Volkenrath wurden beschädigt und Marion Wardens Plakate seien in Nieder- und Oberkassel sowie in Heerdt mit „einem Messer oder spitzen Gegenstand“ zerstört worden, berichtet Freitag.

Die Polizei bestätigt auf WZ-Anfrage: „Es ist ein Anstieg der Taten zu verzeichnen“, so Sprecherin Anja Künast. Viele Parteien seien betroffen. Der Staatsschutz sei eingeschaltet. Dies wird bei den Anzeigen zur Beschädigung der Politiker-Bilder generell gemacht. Egal, ob die Unbekannten das Plakat mit Hakenkreuz oder Hasenohren beschmiert haben. Günter Freitag bedauert: „Auch wenn der Staatsschutz eingeschaltet ist, wir können recht wenig machen.“ Da passiere nicht viel. Wenn das so weitergehe, müsse man bereits jetzt an die Reserve gehen, sagt Marco Schmitz. Auch seine Plakate wurden in Gerresheim bemalt.

Auch im Kreis Mettmann wurde ein Wahlplakt unter anderem mit "Hilter-Bart" beschmiert.

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