Das Schülertheater-Festival „Maskerade“ zeigt außergewöhnliche Produktionen.

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„Das jüngste Gericht – Ein Theaterstück mit und für Menschenfressermenschen“ ist einer der Höhepunkte beim Maskerade-Festival im Goethe-Gymnasium.

„Das jüngste Gericht – Ein Theaterstück mit und für Menschenfressermenschen“ ist einer der Höhepunkte beim Maskerade-Festival im Goethe-Gymnasium.

„Das jüngste Gericht – Ein Theaterstück mit und für Menschenfressermenschen“ ist einer der Höhepunkte beim Maskerade-Festival im Goethe-Gymnasium.

Düsseldorf. "Das jüngste Gericht - Ein Theaterstück mit und für Menschenfressermenschen", so lautet der Titel einer Produktion der Oberstufenschüler der Aachener Mies-van-der-Rohe-Schule.

Aufgeführt wird die provokante und kritische Inszenierung, in der es um die Frage geht, ob wir nicht alle in der heutigen globalisierten Welt auf indirektem Wege die Lebensgrundlage anderer Menschen verbrauchen, beim Schülertheater-Festival "Maskerade".

Bereits zum elften Mal findet das Festival, das vom Goethe-Gymnasium alle zwei Jahre veranstaltet wird, statt. Und auch dieses Mal verspricht "Maskerade" wieder Aufführungen auf hohem Niveau. "Viele der Stücke sind Eigenproduktionen, die die Schüler selbst erarbeitet haben", sagt Renate Glenz, Schulleiterin des Goethe-Gymnasiums. Die Zeiten, in denen in Schulaufführung einfach nur Stücke nachgespielt werden, seien lange vorbei.

Der Gymnasiast Yannic Vetter hat Geschmack am Theater gefunden

Und wie kreativ die jungen Leute sein können, zeigt auch das Premierenstück "Jason/Madea". Die Oberstufenschüler des Goethe-Gymnasiums erzählen die griechische Argonautensage in ihrer Version und stellen die Frage, warum sich das Glück selbst zerschlägt. "Das Stück gleicht einem brutalen Road-Movie", sagt Yannic Vetter (19), der seine Leidenschaft für das Theater entdeckt hat und sie nun auch zum Beruf machen will. "Allerdings nicht als Schauspieler. Es gibt in diesem Bereich so viele spannende Facetten", sagt der Schüler.

Doch auch wenn nicht jeder Schüler später einmal Schauspieler, Regisseur oder Bühnenbildner wird - vom Schultheater profitieren alle Teilnehmer, meint Festivalleiter Michael Stieleke. "Ob auf der Bühne oder dahinter, die Schüler lernen, sich auszudrücken und respektvoll miteinander umzugehen."

Vom 25. März bis zum 1. April findet das Schülertheater-Festival "Maskerade" im Goethe-Gymnasium, Lindemannstraße 57, statt. Aufgeführt werden die Stücke in der Aula der Schule. Karten kosten für Erwachsene sieben, für Schüler vier Euro. Verkauf und Reservierung: Tel. 89 23 351 oder 89 23 366.

Eröffnet wird das Festival am 25. März um 19.30 Uhr mit einem Empfang, an dem auch Oberbürgermeister Dirk Elbers, der die Schirmherrschaft übernommen hat, teilnimmt. Es folgt um 20 Uhr das Premierenstück "Jason/Madea". Am 26. März geht es um 20 Uhr mit dem Stück "Das jüngste Gericht" weiter. Weitere Höhepunkte sind die Aufführungen "Jung und Zärtlich" (28. März, 19.30 Uhr), eine Erzählung nach Shakespeares "King Lear", aufgeführt vom Essener Victoria-Gymnasium sowie das Kinderstück "Mord im Zirkus Scharivari" (29. März, 13.30 Uhr) der Carl-Sonnenschein-Grundschule und die moderne Liebesgeschichte "Leila & Madschun" am 1. April um 19 Uhr. Nach jeder Aufführung findet ein moderiertes Gespräch zwischen Ensemble und Publikum statt. Den Spielplan und Informationen zu den Stücken gibt es im Internet.

Dass Theater aber noch viel mehr bewirken kann, zeigt die Arbeit des Düsseldorfer Vereins Kabawil. Hier können Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen an Tanz-und Theater-Projekten teilnehmen, lernen so wieder Ehrgeiz und Motivation zu entwickeln.

So wie Sissi Böhmer (19) und Aridian Ukaj (19). Beide haben die Schule abgebrochen, waren ohne Perspektive. "Theater ist das Beste was mir passieren konnte", sagt Sissi. Aridian sagt: "Ich hätte nie gedacht, dass ich schauspielern könnte." Beide wollen bald ihren Abschluss nachholen, dann einen Beruf ergreifen. Doch erst Mal kommt ihr erster großer Auftritt in "Leila & Madschun" beim Maskerade-Festival.

© WhatsBroadcast

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