Theaterfreunde blickten im Central hinter die Kulissen.

Andreas Kornacki zeigt den Besuchern im Central eine Paradeuniform, die aus dem Kostümfundus des Theaters stammt.
Andreas Kornacki zeigt den Besuchern im Central eine Paradeuniform, die aus dem Kostümfundus des Theaters stammt.

Andreas Kornacki zeigt den Besuchern im Central eine Paradeuniform, die aus dem Kostümfundus des Theaters stammt.

Stefan Arend

Andreas Kornacki zeigt den Besuchern im Central eine Paradeuniform, die aus dem Kostümfundus des Theaters stammt.

Düsseldorf. Premierenstimmung beim Schauspielhaus: Über den roten Teppich schreiten gutgelaunte Gäste, alles ist in hektischer Betriebsamkeit. Gestern feiert aber kein Theaterstück Premiere. Stattdessen präsentiert sich die neue Hauptspielstätte am Tag der offenen Tür den Besuchern.

Wie die WZ berichtete, wird das Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz kernsaniert. Damit die Theaterfreunde in der neuen Spielzeit trotzdem auf ihre Kosten kommen, zieht das Ensemble ins "Central" am Hauptbahnhof um. In der 2008 eröffneten Produktions- und Spielstätte wird das Ensemble unter ähnlichen Bedingungen arbeiten können: Genauso wie am Gustaf-Gründgens-Platz gibt es hier je zwei große und kleine Probebühnen. Die großen Bühnen werden als neue Spielstätte genutzt.

Zum Kennenlernen gibt es gestern einen Blick hinter die Kulissen. 13 500 Quadratmeter belegt das Schauspielhaus in der alten Paketpost. Riesig sind die Produktionsstätten: Die Schlosserei hat die Ausmaße einer kleinen Fabrik, in der Schreinerei könnte auch Fußball gespielt werden. 8500 Paar Schuhe lagern im Fundus, die Kostüme hängen an einemKilometer Kleiderstange. Die Besucher sind zufrieden: "Ich finde es von der Größe her angemessen, weil wir eine große Theatertradition haben. Das Geld ist gut angelegt", sagt Helga Reichenbach.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer