Ein gelungenes Experiment: Wenn Rap auf Jazz-Musik trifft.

Mos Def Aka Yasiin Bey bei seinem Auftrit auf der Galopprannbahn.
Mos Def Aka Yasiin Bey bei seinem Auftrit auf der Galopprannbahn.

Mos Def Aka Yasiin Bey bei seinem Auftrit auf der Galopprannbahn.

Young David

Mos Def Aka Yasiin Bey bei seinem Auftrit auf der Galopprannbahn.

Düsseldorf. Zu sagen, Mos Def aka Yasiin Bey (Foto) ist einfach nur ein Rapper, würde der Wahrheit nicht gerecht.

Denn Mos Def ist schließlich seit Anfang des Jahrtausends ein ebenso erfolgreicher und gefragter Hollywood-Schauspieler. Dementsprechend ließ er sich bei seinem Open Source-Auftritt mit der Band des Jazz-Pianisten und Grammy-Gewinners Robert Glasper auch gute 20 Minuten Zeit, ehe er die Bühne betrat.

Doch das Warten hatte sich gelohnt: Zum einen handelte es sich beim Auftritt dieses hochklassigen Projekts um eine Deutschland-Premiere. Zum anderen spielte das Robert-Glasper-Experiment zwischenzeitlich sperrigen, aber feinsten Jazz, wahlweise mit Saxofon-, Querflöten- oder Piano-Solo. Als Def dann endlich auf die Bühne kam, bildete das zusammen mit den Jazzern eine hervorragende – und vor allem spannende – Symbiose.

Zwar brauchte Def, der blaues Jackett über braunem Kaftan trug, noch eine ganze Weile um aufzutauen, gegen Ende schien er jedoch völlig gelöst und machte Klassiker wie „Umi Says“ zu einem der Festival-Höhepunkte. win

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