Am 5 . Februar kommen New Kids on the Block in die Philipshalle. Die WZ sprach vorab mit Danny Wood.

Aus den New Kids sind mittlerweile tanzende Familienväter geworden (Danny Wood, 1.v.l.).
Aus den New Kids sind mittlerweile tanzende Familienväter geworden (Danny Wood, 1.v.l.).

Aus den New Kids sind mittlerweile tanzende Familienväter geworden (Danny Wood, 1.v.l.).

Reuters

Aus den New Kids sind mittlerweile tanzende Familienväter geworden (Danny Wood, 1.v.l.).

Düsseldorf. Herr Wood, wo sind die größten Unterschiede zwischen der Boyband von einst und der Formation von heute?

Danny Wood: Wir sind deutlich besser geworden, weil wir aus unseren Fehlern von damals gelernt und Erfahrungen gesammelt haben. Das gilt für das Tanzen genauso wie für die Musik. In den 80ern hatten wir noch keine Ahnung vom Musikbusiness, das hat sich nun geändert.

Wie fühlt man sich als 39-Jähriger, wenn man als "New Kid" auftritt? Haben Sie nie an eine Namensänderung gedacht?

Wood: Das halte ich nicht für sinnvoll. Unter New Kids on the Block haben wir unsere Erfolge gehabt, warum sollten wir daran etwas ändern. Die Beach Boys treten ja auch noch unter ihrem alten Namen auf, obwohl sie schon längst Großväter sind.

Was war die Motivation für das Comeback?

Wood: In erste Linie die Musik. Wir hatten uns schon vorab getroffen, um im Studio sieben Songs aufzunehmen, ganz ohne den Druck einer Plattenfirma. Das hat alles gut gepasst und wir waren mit den neuen Stücken sehr zufrieden. Jetzt freuen wir uns wieder auf unsere Fans.

Sind das eher die alten Anhänger oder vor allem neue Fans?

Wood: Natürlich gibt es noch viele alte Fans, aber in den USA wächst gerade eine neue Generation heran, die unsere Musik gut findet.

Hatten Sie in der Zeit vor dem Comeback Kontakt zu den Fans?

Wood: Nein, ich habe in Miami schließlich drei Kinder großgezogen.

Wie reagieren die auf Ihren Vater in der Boyband?

Wood: Meine Kinder lieben unsere Musik und mein Sohn Antony steht als Rockgitarrist gerade im Studio. Allerdings will ich, dass er zuerst die Schule fertigmacht. Den Gang ins Studio erlaube ich ihm nur, wenn die Leistungen in der Schule stimmen.

Was war das für ein Gefühl nach so langer Zeit wieder gemeinsam im Studio zu stehen?

Wood: Wir haben uns natürlich verändert. Jeder von uns hat nun seine eigene Familie und Kinder. Da stehen jetzt Familienväter und keine Jugendlichen mehr im Studio. Dem Zusammenspiel der Band hat das aber auf keinen Fall geschadet. Wir harmonieren besser als je zuvor.

Verfolgen Sie die jungen Boybands? Wo liegt der Unterschied zwischen Ihnen und den nachfolgenden Gruppen?

Wood: Bei uns war das noch mehr ein natürliches Zusammenfinden, weil man uns die Chance dazu gelassen hat. Später sind die Musikmanager dazu übergegangen, Bands regelrecht zu kreieren. Da nimmt man einen hübschen Sänger, ein paar Jungs die gut tanzen können und schon hat man eine Gruppe, mit der man Geld verdienen kann. Das ist wohl auch der Grund, warum mich diese Szene nie wirklich interessiert hat.

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