Der Japan-Tag ist ein Tummelplatz für Kostümierte. Für Besucher, die sich wie ihre Manga-Helden kleiden, bietet das Straßenfest den großen Laufsteg. Auch Kimonos und Kampfkunst gehören dazu. Und viele Sicherheitsmaßnahmen.

Ein japanischer Geisha-Tanz auf dem Japan-Tag 2016.
Ein japanischer Geisha-Tanz auf dem Japan-Tag 2016.

Ein japanischer Geisha-Tanz auf dem Japan-Tag 2016.

Das Feuerwerk 2016. In diesem Jahr steht das Abschlussevent unter dem Motte "Super-Sportstadt".

David Young, Bild 1 von 2

Ein japanischer Geisha-Tanz auf dem Japan-Tag 2016.

Düsseldorf. Kimono, Kampfkunst und japanisches Feuerwerk: Düsseldorf feiert am Samstag den Japan-Tag. Mehr als eine halbe Million Besucher werden dazu erwartet. Das Straßenfest ist ein traditioneller Treffpunkt von Cosplay-Fans. Dabei kleiden sich junge Leute exakt wie ihre Helden aus japanischen Comics, Filmen oder Videospielen. Viele Besucher kommen in diesen schrillen, selbstgebastelten Kostümen. Das inzwischen 16. Fest am Rhein und in der Innenstadt hat sich zu einem Schauplatz japanischer Kultur entwickelt. Höhepunkt ist das Feuerwerk am späten Abend zum Thema «Super-Sportstadt».

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Wegen der aktuellen Lage sollen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Lastwagen-Sperren eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr, als rund 750 000 Menschen kamen, hatte es Beschwerden über stellenweise gefährliches Gedränge gegeben.

Die japanische Gemeinde in Düsseldorf ist mit rund 7000 Mitgliedern die drittgrößte Europas nach London und Paris. Geöffnet ist auch das Haus der japanischen Kultur mit Tempelgarten, traditionellem Holzhaus und einem buddhistischen Tempel. dpa

Der Japan Tag im Internet

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