Hanni Liang studiert bereits, sie will Pianistin werden.

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Hanni Liang spielt am Freitagabend im Stilwerk an der Grünstraße, sie ist Jungstudentin an der Robert-Schumann-Musikhochschule.

Hanni Liang spielt am Freitagabend im Stilwerk an der Grünstraße, sie ist Jungstudentin an der Robert-Schumann-Musikhochschule.

Stefan Arend

Hanni Liang spielt am Freitagabend im Stilwerk an der Grünstraße, sie ist Jungstudentin an der Robert-Schumann-Musikhochschule.

Düsseldorf. Wenn sie von ihrer noch jungen Pianistenlaufbahn erzählt, strahlt sie. Und dazu hat die 16-jährige Hanni Liang auch allen Grund. Denn sie hat schon jetzt ihr Glück gefunden: das Klavierspiel. "Ich habe mal einen Pianisten mit Orchester im Fernsehen spielen sehen, und da war mir klar: Das will ich auch mal machen", sagt die Tochter eines aus dem chinesischen Sichuan stammenden Ehepaares.

Geboren wurde Hanni Liang 1993 in Bielefeld, 2003 zog die Familie nach Mettmann. Nach mehreren Jahren Hochbegabten-Klavierunterricht bei Marina Kheifets im Steinway-Haus Heinersdorff wechselte Hanni 2006 an die Robert-Schumann-Hochschule, wo sie neben der Schule als Jungstudentin eingeschrieben ist.

Lieblingskomponisten sind Frederic Chopin und Franz Liszt

Die Schülerin der Klavierprofessorin Barbara Szczepanska, bei der auch der heute weltbekannte Russe Nikolai Tokarew Unterricht nahm, will nach dem Abitur erst so richtig durchstarten und an den wirklich großen Wettbewerben teilnehmen - inklusive Warschauer Chopin-Wettbewerb. Chopin sei überhaupt einer ihrer Lieblingskomponisten, sagt Hanni Liang abermals lächelnd; ja, und Liszt natürlich auch.

Von dessen enorm schwieriger Virtuosenliteratur übe sie gerade eine Etüde, an der sie besonders hart arbeiten müsse. Mindestens drei Stünden täglich sitze sie am Klavier. Beim Stichwort "Hausaufgaben" macht sie dann schon ein weniger glückliches Gesicht. Die müssten natürlich auch noch erledigt werden.

Wenn neben Schule und Klavier noch ein wenig Freizeit übrig bleibe, lese sie gerne, sagt Hanni. Am liebsten Fantasy-Bücher. Das Fantastische liege ihr überhaupt ganz besonders, auch in der Musik. "Ich mag die Romantiker am liebsten." Die seien so ausdrucksvoll und nicht ganz so strikt, da könne man freier mit dem Tempo umgehen.

Hanni Lian hat bereits mehrere Wettkämpfe gewonnen, unter anderem den Bechstein-Wettbewerb, Förderpreis Dörken-Stiftung, Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit.

Die 16-Jährige tritt am Freitag (4.12.) beim Preisträgerkonzert in der Reihe C. Bechstein Klavierabend um 20 Uhr im Stilwerk an der Grünstraße auf. Sie spielt mit Paul Ye Werke von Mendelssohn und Chopin; 10-15 Euro.

Lockerheit schätze sie auch im Konzertsaal. "Ich mag Lang Lang sehr gerne, sowohl als Pianist, aber auch wegen seiner unterhaltsamen Art aufzutreten.

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