Düsseldorf/Stockholm. Das Düsseldorfer Schauspielhaus soll die weltweit bewunderte Redekunst des neuen US-Präsidenten Barack Obama auf die Bühne bringen. Wie das schwedische Nationaltheater Dramaten in Stockholm am Montag mitteilte, hat Ex- Intendant Staffan Valdemar Holm elf Theater zu einer gemeinsamen Bearbeitung von Obamas Siegesrede nach den Präsidentschaftswahlen im letzten November eingeladen. Die Ergebnisse sollen zum Abschluss des Ingmar-Bergman-Festivals im Frühsommer aufgeführt werden.

Neben dem Düsseldorfer Theater sind aus dem deutschsprachigen Raum das Deutsche Theater in Berlin, das Schauspiel Frankfurt, das Hamburger Thalia Theater sowie das Burgtheater in Wien eingeladen. Hinzu kommen Theater aus Kopenhagen, Budapest, London, Krakau (Krakow), Lausanne und Amsterdam. Schauspieler und Regisseure von führenden Theatern der Welt sollen untersuchen, «welches Geheimnis hinter Obamas einnehmender Rhetorik steckt und welche Tricks er anwendet, um die Welt zu überzeugen».

Die Resultate werden als Vorstellung zum Abschluss des Bergman-Theaterfestivals in Stockholm am 6. Juni in Stockholm aufgeführt. Man werde ein Video auch an den US-Präsidenten im Weißen Haus schicken. 

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