Das Musikleben in der Tonhalle wird nun durch Andrey Boreyko geprägt.

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Chefdirigent Andrey Boreyko steht ganz dem Konzertbetrieb der Tonhalle zur Verfügung. Die Doppelleitung der Düsys hat ein Ende.

Chefdirigent Andrey Boreyko steht ganz dem Konzertbetrieb der Tonhalle zur Verfügung. Die Doppelleitung der Düsys hat ein Ende.

Tonhalle

Chefdirigent Andrey Boreyko steht ganz dem Konzertbetrieb der Tonhalle zur Verfügung. Die Doppelleitung der Düsys hat ein Ende.

Düsseldorf.Nach einer Saison ohne Generalmusikdirektor (GMD) wird das Musikleben in der Tonhalle nun wieder durch einen Chefdirigenten geprägt. Der neue Konzert-GMD Andrey Boreyko steht voll und ganz dem Konzertbetrieb zur Verfügung, denn die musikalische Doppelleitung der Düsseldorfer Symphoniker sowohl in der Tonhalle als auch im Opernhaus ist entkoppelt. Axel Kober übernimmt die Stabführung an der Deutschen Oper am Rhein.

Mithin setzt sich auch die alte Tradition fort, dass sich Konzert-GMD und Opern-GMD durch gegenseitige Gastdirigate austauschen. Im November dieses Jahres dirigiert Kober zum Felix-Mendelssohn-Jahr dessen Lobgesang-Symphonie. Boreykos Gastauftritt am Rheinopern-Pult ist aber erst für die übernächste Saison geplant.

Sir Simon Rattle kommt mit den Berliner Symphonikern

Neben den zwölf Orchesterkonzerten der Düsseldorfer Symphoniker, "Sternzeichen", veranstaltet die Tonhalle noch viele andere Abende, Matineen und Musiknachmittage. Zu den absoluten Höhepunkten der hauseigen organisierten Konzerte dürfte das Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle (mit Beethovens Zweiter und Schostakowitschs Vierter Symphonie) am 24. September zählen.

Zuletzt gastierte das deutsche Weltrang-Orchester vor 22 Jahren in der Tonhalle - noch unter Herbert von Karajan. "Eine solch lange Pause soll es nicht wieder geben", sagt Tonhallen-Intendant Michael Becker.

Mendelssohn Bartholdy widmen die Düsys das erste Konzert

Das erste Sternzeichen am 4., 6. und 7. September sei als Verbeugung vor Felix Mendelssohn Bartholdy gedacht, sagt Andrey Boreyko. Mit der Aufführung des berühmten Violinkonzerts e-Moll wolle man dem Komponisten anlässlich seines 200. Geburtstags huldigen.

Als Solistin konnte die junge moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja gewonnen werden. "Sie macht alles anders als die Anderen", berichtet Boreyko. Doch in jedem Ton sei bei ihr die Liebe zur Musik spürbar.

Die zweite Saison-Hälfte steht dann im Zeichen des Schumann-Festes, bei dem anlässlich des 200. Geburtstag Robert Schumanns annähernd sämtliche Werke des Romantikers erklingen sollen. Zwar finden nicht alle Konzerte in der Tonhalle statt, doch wird sie als Veranstaltungsort ausgiebig genutzt.

Etwas ganz Erlesenes dürfte das unter der Rubrik "Sternstunden" verzeichnete Konzert mit dem großen amerikanischen Pianisten Leon Fleisher werden. Er spielt mit den Symphonikern unter Boreykos Leitung am 22. Januar 2010 Soli des Mozart-Klavierkonzerts A-Dur KV 414 und des Konzerts für die linke Hand von Maurice Ravel. Das gesamte Jahresprogramm ist in einem roten gebundenen Buch abgedruckt. Weitere Infos im Netz und unter Tel. 0211/8996123.

www.tonhalle.de

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