Unentschieden beim City Battle um die gewitztere Stadt. Sechs junge Comedians traten in den Rudas Studios an.

Unentschieden beim City Battle um die gewitztere Stadt. Sechs junge Comedians traten in den Rudas Studios an.
Beim Comedy City Battle traten Düsseldorfer gegen Kölner Comedians an.

Beim Comedy City Battle traten Düsseldorfer gegen Kölner Comedians an.

Sergej Lepke

Beim Comedy City Battle traten Düsseldorfer gegen Kölner Comedians an.

Düsseldorf. Katharina Schmidt heizte beim ersten Comedy City Battle in Düsseldorf die Stimmung am meisten an. Mit ihren Geschichten und Sprüchen rund ums Single-Dasein der Frau über 30 hatte sie das Publikum schnell für sich gewonnen, das mit Trillerpfeifen bewaffnet ordentlich Lärm machte. Sie gehörte bei dem Wettbewerb in den Rudas Studios zur Mannschaft Düsseldorfs. Drei Comedians der Region traten dort gegen drei Kölner an – es ging unentschieden aus.

Mit dem Format tourt der Moderator Alex Profant durch Deutschland, lädt meist junge Stand-up-Comedians auf die Bühne, verteilt als Stimmungsmacher Trillerpfeifen und Gummibärchen in Bremen, Hamburg, München, Dortmund und jetzt Düsseldorf. An dem Abend wird dann zunächst ausgelost, welcher Kleinkünstler sich mit wem messen muss. Die Comedians präsentieren anschließend hintereinander ihr Programm.

Die Zuschauer werden zur Jury, sie entscheiden mit ihrem Lärm-Pegel, mit Pfiffen, Trampeln und Klatschen, wer von den beiden Wettkämpfern in ihrer Gunst vorne liegt. Nach drei Runden steht dann fest, welche Stadt gewonnen hat – oder es gibt ein unentschieden.

In Düsseldorf hatte Katharina Schmidt als einzige Frau und einzige direkte Düsseldorferin im Wettbewerb beste Karten – und besonders das weibliche Publikum hinter sich. Sie setzte sich gegen Jan Preuß durch. Für Düsseldorf trat noch Fabian Hintzen gegen David Kebe an – und verlor. Gleich gut standen am Ende Tim Perkovic – der bereits bei anderen Comedy Battles für Dortmund angetreten ist – und Falk Schug aus Köln da.

Duell um die skurrilsten Geschichten aus dem Alltag

Ein Duell um die Städte selbst wurde allerdings nicht daraus. Vereinzelte freche Sprüche zur Hassliebe zwischen Köln und Düsseldorf konnten sich die Comedians beim Griff zum Mikro teils nicht verkneifen, doch dann legten sie mit ihrem jeweiligen Programm los, mit eigenen Geschichten und Witzen, erzählten vom Leben als Student und dem Leben danach, vom Einkaufen, von Sex und von Politik, vom Playboy, vom Schlussmachen per Whatsapp oder von Erlebnissen in der Bahn.

Nächstes Comedy City Battle am 16. Dezember gegen Berlin

Das nächste Duell steht in wenigen Wochen an, hier messen sich die Vertreter der Stadt Düsseldorf mit Comedians aus Berlin. Am 16. Dezember gegen 20.30 Uhr treffen die Teams in den Rudas Studios am Zollhof 11 aufeinander. Laut Profant wird die Konkurrenz besonders schwer zu knacken sein. Wer diesmal auf der Bühne dabei sein wird, verrät er aber noch nicht.

Nähere Informationen unter: www.comedycitybattle.com

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