Künstler, Experten, Geflüchtete und WZ-Leser essen und diskutieren.

Künstler, Experten, Geflüchtete und WZ-Leser essen und diskutieren.
Die Meinungsfreiheit ist als Grundrecht im Gesetz festgeschrieben. Wo die Grenzen liegen, ist Thema beim Bürger-Dinner.

Die Meinungsfreiheit ist als Grundrecht im Gesetz festgeschrieben. Wo die Grenzen liegen, ist Thema beim Bürger-Dinner.

WZ-Redaktionsleiter René Schleucher benennt Grenzen der Meinungsfreiheit. Archiv

Die Rechtsanwältin Gülsen Celebi zog den Hass der Dügida-Bewegung auf sich. Archiv

Expertin Ingrid Burghardt-Richter, FPS, Rechtsanwälte baut auf das Grundgesetz.

Die Meinungsfreiheit ist als Grundrecht im Gesetz festgeschrieben. Wo die Grenzen liegen, ist Thema beim Bürger-Dinner.

Oliver Berg/dpa, Bild 1 von 5

Die Meinungsfreiheit ist als Grundrecht im Gesetz festgeschrieben. Wo die Grenzen liegen, ist Thema beim Bürger-Dinner.

Düsseldorf. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten – so steht es im Grundgesetz. Doch wie ist es um die Meinungsfreiheit bestellt, wenn manche hemmungslos hetzen? Wenn sie gegen Zensur und Lügenpresse auf die Straße ziehen und Politiker als Volksverräter beschimpfen? Beim ersten Bürger-Dinner treffen sich am kommenden Montag Menschen, für die Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist.

WZ und Schauspielhaus präsentieren damit den Auftakt zu einer Serie, bei der an einer gedeckten Tafel Bürger, Geflüchtete, Experten und Künstler Platz nehmen.

Im Jungen Schauspiel an der Münsterstraße können sie essen, sich äußern und diskutieren. Zu den jeweiligen Gängen servieren Schauspieler des Hauses Anregendes und Aufregendes. Diese Bürger-Dinners sind Teil der in dieser Spielzeit gestarteten Bürgerbühne, die Raum für Themen und Geschichten aus Düsseldorf bieten will. „Die Menschen der Stadt werden zu Akteuren. Wir laden sie ein, sich einzubringen, sich einzumischen und von ihren Sehnsüchten, Wünschen und Perspektiven zu erzählen“, erklärt Leiter Christof Seeger-Zurmühlen.

Als Tischredner berichten an diesem Abend drei Experten von ihren Erfahrungen: René Schleucher, Leiter der WZ-Redaktion in Düsseldorf, kennt die Hetzer aus dem Netz, die den Journalisten Meinungsmache vorwerfen. Gerade wenn es um Geflüchtete geht, bieten publizistische Grundsätze Orientierung.

Wie sich Hassrede und Drohungen anfühlen, hat Gülsen Celebi am eigenen Leib erfahren. Die Düsseldorfer Rechtsanwältin hat sich lautstark gegen die Dügida-Demonstrationen gewehrt und wurde damit selbst zur Zielscheibe. Was die Meinungsfreiheit in unserem Land aushalten muss und was nicht, dazu wird Rechtsexpertin Ingrid Burghardt-Richter sprechen. Die Anwältin der Düsseldorfer Kanzlei FPS schlägt einen Bogen, der über die aktuelle Debatte hinausreicht und ein Plädoyer für das Grundgesetz ist.

WZ-Aktion: Die WZ lädt Sie zum Bürger-Dinner ein und verlost zehn mal zwei Karten. Das Essen beginnt am Montag, 31. Oktober, um 19 Uhr im Jungen Schauspiel, Münsterstraße 446.

Rufen Sie unter der Telefonnummer 0137/988 50 17 an und beantworten Sie die Frage: Worum geht es in Artikel 5 des Grundgesetzes?

© WhatsBroadcast

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