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Die «Große» ist die älteste von Künstlern organisierte Kunstschau Deutschlands.

Die «Große» ist die älteste von Künstlern organisierte Kunstschau Deutschlands.

Bernd Schaller

Die «Große» ist die älteste von Künstlern organisierte Kunstschau Deutschlands.

Düsseldorf. Rund 180 Künstler aller Sparten geben bei der traditionsreichen «Großen Kunstausstellung» in Düsseldorf einen Überblick über das aktuelle Kunstgeschehen im Rheinland. Von diesem Sonntag an sind im museum kunst palast Bilder, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Videokunst zu sehen - und für Preise zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro auch zu kaufen.

Die seit mehr als 100 Jahren bestehende Düsseldorfer «Große» ist die älteste von Künstlern organisierte Kunstschau Deutschlands.

Eine Jury aus Künstlern und Kunstwissenschaftlern habe die Werke von rund 700 Künstlern begutachtet und die Teilnehmer ausgewählt, sagte Organisator Michael Kortländer am Donnerstag. Bei der bis zum 6. März dauernden Schau mit avantgardistischen, aber auch bewährten künstlerischen Positionen dominierten «gestandene» Künstler, während die Zahl der teilnehmenden jungen Nachwuchskünstler eher gering sei.
 

Die «Große» wolle sich aber künftig verstärkt der jungen Generation öffnen. Mit dem Rektor der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie, Tony Cragg, wolle man für die Ausstellung im kommenden Jahr eine Zusammenarbeit ausloten.
 

Den mit der «Großen» verbundenen «Kunstpreis der Künstler» erhält dieses Jahr Horst Egon Kalinowski (87). Der «Leder»-Künstler studierte in den Nachkriegsjahren an der Düsseldorfer Kunstakademie und zog später nach Paris. Von 1968 bis 1989 war er Professor an der Kunstakademie in Karlsruhe.

Den Förderpreis erhält der Düsseldorfer Bildhauer Clemens Goldbach, der mit Rauminstallationen aus Baumstämmen und -wurzeln das Verhältnis von Mensch und Natur thematisiert. Jährlich besuchen bis zu 10.000 Kunstinteressierte die
dreiwöchige Überblicksschau.

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