Bei der Planung des Konzerts von Ed Sheeran auf einem Parkplatz der Messe Düsseldorf muss Sicherheit höchste Priorität haben. Die Loveparade in Duisburg zeigte, wozu unzureichende Planung führen kann. Ein Kommentar.

Ed Sheeran
Sänger Ed Sheeran soll am 22. Juli 2018 auf einem neuen Open-Air-Gelände in Düsseldorf auftreten.

Sänger Ed Sheeran soll am 22. Juli 2018 auf einem neuen Open-Air-Gelände in Düsseldorf auftreten.

dpa

Sänger Ed Sheeran soll am 22. Juli 2018 auf einem neuen Open-Air-Gelände in Düsseldorf auftreten.

Düsseldorf. Es ist erst ein paar Tage her, da saß der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Gerichtssaal und versuchte zu erklären, wie es zu der Katastrophe bei der Loveparade kommen konnte. Fest steht, dass damals eine Veranstaltung mit allen Mitteln in die Stadt geholt werden sollte, Genehmigungen im Schnelldurchgang durchgepeitscht wurden und eine seriöse Prüfung des Veranstaltungsgeländes aus Zeitgründen erst gar nicht stattfand.

Kommentar Foto

(Ein Kommentar von Dieter Sieckmeyer (Foto: Sergej Lepke))

Das kommt einem bekannt vor. Die Art und Weise, wie auf dem Messeparkplatz ein absolut neues Konzertgelände in wenigen Monaten aus dem Boden gestampft werden soll, ist hochriskant. Ein Experte, der zum Beispiel untersucht, wie sich Menschen bei möglichen Panik-Situationen verhalten, braucht mindestens ein halbes Jahr für sein Gutachten, vermutlich länger. Gerade für die Stadt Düsseldorf sollte gelten: Sicherheit geht vor.

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