Das neue Jahr bringt Top-Abschlüsse.

Düsseldorf. Der Immobilienmarkt in Düsseldorf brachte 2010 gute Zahlen – gerade erst hat es die WZ berichtet. 2011 setzt sich der Trend fort. Viele Fonds suchen nach hochwertigen und stabilen Anlagemöglichkeiten und finden sie in Düsseldorf. Ein Top-Geschäft ist nach Informationen der WZ gerade über die Bühne gegangen: Der Komplex der Deutschen Bank auf der Kö, auch Adresse der Bank of Tokyo sowie der großen Anwaltskanzlei Linklaters, soll erneut verkauft worden sein. Das berichten Insider der Branche.

Eigentümer war bislang die spanische Metrovacesa. Sie hat vor der Wirtschaftskrise fast 300 Millionen Euro für das Objekt bezahlt, was eine enorme Wertsteigerung bedeutete. Der US-Anleger Blackstone hatte 2002 noch um die 110 Millionen für das Ensemble ausgegeben, Tishmann Speyer zahlte drei Jahre später bereits 180 Millionen Euro. Für die Verdreifachung des Preises sorgten dann die Spanier.

Experten gehen von weiteren spektakulären Abschlüssen aus, zwei große Bürokomplexe von je 100 Millionen Euro dürften in Düsseldorf bald den Eigentümer wechseln. Die Hintergründe der aktuellen Verhandlungen sind vielfältig. Die Banken machen oftmals bei Investoren Druck, verteuern Kredite und verlangen höhere Sicherheiten.

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