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Zusammen mit René Naroska, Ex-Profi und Jugendtrainer, konnten sich die Kinder auf dem Eis austoben.

Zusammen mit René Naroska, Ex-Profi und Jugendtrainer, konnten sich die Kinder auf dem Eis austoben.

Melanie Zanin

Zusammen mit René Naroska, Ex-Profi und Jugendtrainer, konnten sich die Kinder auf dem Eis austoben.

Hinfallen und gemütlich liegen bleiben – das macht ein künftiger Eishockey-Profi natürlich nicht. Was aber nach einem „Popoklatscher“ passiert, das ist eine der entscheidenden Fragen bei den „Kids on Ice Days“, die die DEG am Samstag im Eisstadion an der Brehmstraße veranstaltete. Natürlich ist Hinfallen bei den Pucky-Days aber an der Tagesordnung, denn nicht alle Kinder haben Eiserfahrung. Manche – obwohl selbst kaum größer als Eishockeysschläger – flitzen aber auch schon pfeilschnell übers Eis, während andere gemütlich an roten Laufhilfen übers Eis rutschen.

So wie die kleine Chantal. Sie plumpst unzählige Male hin, steht aber mit lachendem Gesicht ratzfatz wieder auf. Am Ende des Pucky-Tages düst sie bereits richtig schnell mit dem roten Rennwägelchen vor sich umher. „Das will ich auch machen, hat meine Tochter sofort gesagt, als sie ein Eishockeyspiel im Fernsehen gesehen hat“, erzählt Chantals Mutter, die hinter der Bande die ersten Versuche ihres Blondschopfs beobachtet.

Ausgebildete Nachwuchstrainer und Profis der DEL-Mannschaft begleiten die ersten Gehversuche im Eishockey: Keine geringeren als Darryl Boyce, der Kapitän der Profis, und Spencer Machacek, Stürmer, sowie der Jugendtrainer René Naroska.

Björn Zabel und Thomas Rösgen aus Dinslaken sind mit ihren Söhnen gekommen: Diese trainieren seit einigen Monaten dort, aber: „Wir wollten die Chance nutzen, dass sich unsere Kinder hier präsentieren können“, berichtet Thomas Rösgen. Die Begeisterung für diesen Sport sei bei ihren Kindern schon vor Olympia da gewesen, bekräftigen die Papas. „Meiner versucht gerade zu lupfen“, freut sich Björn Zabel, selbst aufgeregt wie ein Schuljunge. Rösgen zückt sein Handy: Der Moment, als sein Filius mit einem der Profis spielt, muss festgehalten werden. „Man ist stolz, dass die Kinder eine Sportart wählen, die nicht Fußball ist“, freut sich Thomas Rösgen. Im Halbfinale habe sich sein Kleiner (4) das abgeguckt, verrät ein anderer Vater. „Seitdem will er jeden Tag aufs Eis“, verrät der Düsseldorfer. Am Ende sagt der siebenjährige Jan mit roten Wangen und leuchtenden Augen: „Das war cool! Ich durfte einem Profispieler den Puck abnehmen!“ kriz

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