Am 3. März sucht „Kids on Stage“ in Flingern wieder neue Talente im Alter von sechs bis 12 Jahren.

Am 3. März sucht „Kids on Stage“ in Flingern wieder neue Talente im Alter von sechs bis 12 Jahren.
Seit Jahren begleiten die Kinder Udo Lindenberg auf seinen Tourneen.

Seit Jahren begleiten die Kinder Udo Lindenberg auf seinen Tourneen.

Melissa Heinen (Mitte) ist auf der Bühne in ihrem Element.

Udo Lindenberg füllt die großen Stadien der Republik, und die Kinder von „Kids on Stage“ sind immer mit dabei.

Tine Acke, Bild 1 von 3

Seit Jahren begleiten die Kinder Udo Lindenberg auf seinen Tourneen.

Düsseldorf. Frankfurt, Köln, Nürnberg, München, Hamburg und Düsseldorf. Melissa Heinen kennt alle Arenen dieser Republik. Seit drei Jahren ist die 14-Jährige mit dem Düsseldorfer Projekt „Kids on Stage“ bei den großen Stadiontourneen von Udo Lindenberg dabei.

„Das ist immer ein krasses Gefühl, wenn du auf die Bühne kommst und das Konzert vor so vielen Menschen beginnt.“ Vor drei Jahren hat sie der Kindersänger Volker Rosin an Michele Huesmann empfohlen, die „Kids on Stage“ vor 1999 gegründet hat. Mit Vicky Leandros, Christina Stürmer und André Rieu hat sie schon gearbeitet, aber Udo Lindenberg ist besonders, er fasziniert die Schülerin. „Er ist ein unglaublich cooler Typ und total nett. Wir haben ihn im Hotel Atlantik besucht, wo er ja wohnt. Er beantwortet alle Fragen, ist nie schlecht gelaunt und überhaupt nicht überheblich.“

Im Mai möchte Meslissa in Düsseldorf auf der Bühne stehen

Bis zu drei Wochen im Jahr darf sie dabei sein, wenn die Schule mitspielt und der Beurlaubung zustimmt. Bisher war dies noch kein Problem. Im Mai und Juni geht Udo Lindenberg wieder auf große Tour und wird dabei auch nach Düsseldorf kommen. In ihrer Heimatstadt möchte sie dann natürlich gerne auf der Bühne stehen. „Wäre schon toll, denn dann könnten meine Freunde auch dabei sein.“

Michele Huesmann hat das Projekt 1999 gegründet

Das sie etwas mit Kindern machen wollte, war Michele Huesmann immer klar. Aber das Leben der 45-Jährigen lief nicht immer glatt. Mit 15 wurde sie Punkerin, mit Schule hatte sie nicht viel im Sinn. „Mit 21 Jahren habe ich dann meine Nichte zu mir geholt, weil mein Bruder nicht in der Lage war, sich um sie zu kümmern. Das hat mein Leben total auf den Kopf gestellt. Auf einmal musste ich Verantwortung übernehmen.“ „Enkel“ Mateo ist inzwischen drei Jahre alt.

Beim Arbeitsamt hat sie damals ihre Idee von „Kids on Stage“ vorgestellt. „Und dann bin ich dort so unglaublich unterstützt worden, sonst hätte das nie geklappt. Vor ein paar Wochen habe ich diesem Mitarbeiter eine E-Mail geschickt, weil ich mich mit ihm treffen und noch mal bedanken möchte.“

Ist sie mit den Kindern auf Tour, dann sind auch immer zwei Erzieherinnen dabei. „Hausaufgaben müssen ja trotzdem gemacht werden.“ Sie legt Wert auf Disziplin, und wenn es sein muss, dann schickt sie auch ein Kind nach Hause. „Eine Bühne ist kein Spielplatz, sondern sehr gefährlich.“

Am 3. März ab 15 Uhr sucht Michele in der Freizeiteinrichtung „An der Icklack“ wieder neue Talente. „Ich brauche aber nur nette, gruppenfähige Kids, keine Diven.“ Bewerbungen bitte per Mail an: info@kidsonstage.de

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