Gut eine Woche nach dem Mord an einer Kauffrau aus München in einem Düsseldorfer Hotel haben die Ermittler noch keine heiße Spur. Am Tatort sind weder Fingerabdrücke noch DNA- Spuren eines möglichen Täters entdeckt worden.

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In diesem Hotel an der Birkenstraße in Flingern hat sich der Mord an der 47-Jährigen aus München ereignet.

In diesem Hotel an der Birkenstraße in Flingern hat sich der Mord an der 47-Jährigen aus München ereignet.

Juliane Kinast

In diesem Hotel an der Birkenstraße in Flingern hat sich der Mord an der 47-Jährigen aus München ereignet.

Düsseldorf. Gut eine Woche nach dem Mord an einer Kauffrau aus München in einem Düsseldorfer Hotel haben die Ermittler noch keine heiße Spur. Am Tatort seien weder Fingerabdrücke noch DNA- Spuren eines möglichen Täters entdeckt worden, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa am Montag in Düsseldorf.

Die Leiche der 47-Jährigen war in ihrem Hotelzimmer entdeckt worden. Ein Sexualverbrechen hatte die Polizei ausgeschlossen. Die Mordkommission war zunächst von einer Beziehungstat ausgegangen.

Zunächst hatte die Spurenlage am Tatort auf einen Unfall gedeutet. Erst die Obduktion ergab, dass die Frau umgebracht wurde und durch "stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Hals" gestorben war. Wie genau und wann sie der Mörder tötete, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht mitteilen.

Die aus Düsseldorf stammende Angestellte hatte im Rheinland ihre Eltern besucht. Als sie zu einer Verabredung nicht erschienen warm, hatte ihr 84-jähriger Vater eine Hotelangestellte gebeten, das von seiner Tochter angemietete Zimmer zu öffnen. Er stieß auf die Leiche und alarmierte die Polizei.

Die Zimmertür war nicht aufgebrochen worden, es fehlten keine Wertsachen. Auch Spuren eines Kampfes fanden die Ermittler nicht. Die Frau war bereits am Dienstag vergangener Woche in dem Hotel abgestiegen.

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