Ein alternatives Gelände am Apollo Varieté ist im Gespräch.

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Der Spielplatz vor der Reuterkaserne gehört der Vergangenheit an. Davon geht Karin Jäger, Vorsitzende der Spielplatzkommission, aus.

Der Spielplatz vor der Reuterkaserne gehört der Vergangenheit an. Davon geht Karin Jäger, Vorsitzende der Spielplatzkommission, aus.

Arend

Der Spielplatz vor der Reuterkaserne gehört der Vergangenheit an. Davon geht Karin Jäger, Vorsitzende der Spielplatzkommission, aus.

Düsseldorf. An der Reuterkaserne wird es auf absehbare Zeit keinen Spielplatz mehr geben. Das zumindest schloss die Vorsitzende der Spielplatzkommission, Karin Jäger (CDU), am Montag gegenüber der WZ aus.

Wie berichtet hatte die Stadt die Findlinge auf der Wiese an der Reuterkaserne abgeräumt und den Hahn für den Wasserspielplatz abgedreht. Anwohner hatten sich wiederholt beschwert, dass der Platz von Jugendlichen missbraucht und verdreckt worden war. Das Gartenamt zog jetzt die Konsequenzen.

Karin Jäger kritisiere zwar den Alleingang der Verwaltung, grundsätzlich unterstütze sie aber die Entscheidung. Nicht nur sei der Platz für Kinder unattraktiv gewesen, "nichts was die Phantasie angeregt hat", sondern es habe darüber hinaus keinen Bedarf gegeben. "Das hat die Erfahrung deutlich gezeigt."

Ob sich das mit den neuen Wohnungen im Theresienhospital und auf dem Gerichtsgelände entscheidend ändert, sei zudem zweifelhaft und müsse abgewartet werden. Abgesehen davon, dass es Eltern und Kindern "am Rhein eher ums Schiffe gucken" gehe.

Trotzdem werde nun mit der Verwaltung beraten, ob und wo ein alternatives Spielangebot geschaffen werden könne. "In der Nähe des Apollo könnte ein Versuch gelingen", sagt Jäger.

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