Arbeiten an der Dauerbaustelle sind laut Stadt bis Jahresende erledigt.

Die Bauarbeiten für die Wehrhahn-Linie begannen im November 2007. Und im Februar 2016 nahm die U-Bahn den Betrieb auf. Unter der Erde läuft seitdem alles reibungslos. Dagegen ist die Gestaltung der Oberfläche zwischen Wehrhahn und Elisabethstraße noch längst nicht abgeschlossen oder Stückwerk, so am Kirchplatz, auf der Friedrichstraße oder auch am Heine-Platz, noch nicht mal angefangen.

Besonders schlimm aber leiden die Anlieger und Geschäftsleute der Kasernenstraße unter den Arbeiten, die durch den U-Bahn-Bau ausgelöst wurden. Die Kasernenstraße zwischen Grabenstraße und Benrather Straße entwickelte sich zur Dauerbaustelle. Läden und Häuser erreichte man nur über schmale Holzstege, lange Zeit sah es so aus, als ob dort gar nichts mehr passierte. Erst in den vergangenen Tagen ist nun Land in Sicht: An der Ecke zur Benrather Straße wurden gestern die letzten Bordsteinplatten verlegt. Der Bürgersteig auf der Westseite ist fertig. Die Lichtschächte und Gruben werden verfüllt. Auch hier sollen bis Ende des Jahres alle Bürgersteigplatten liegen, denn die langwierigen Leitungsarbeiten, so ein Stadtsprecher, seien endlich abgeschlossen.

Die Verlegung der Trassen für Strom und für TV-Kabel waren das Problem an der Kasernenstraße, als im Bereich der Benrather Straße 2009 der jüdische Friedhof entdeckt worden war. Der U-Bahn-Bau wurde an dieser Stelle gestoppt und es musste umgeplant werden.

Bereits im Oktober war die Kasernenstraße für ein Wochenende für die Asphaltarbeiten zwischen Grabenstraße und Benrather Straße gesperrt. Mit dem Ende der Bauarbeiten ist bis zum Jahresende laut Stadt auch wieder das Abbiegen von der Kasernenstraße in die Benrather Straße möglich, die Spuren dazu werden jetzt eingerichtet.

© WhatsBroadcast

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