Arbeiter muss für sexuelle Nötigung hinter Gitter.

Düsseldorf. Schwer traumatisiert berichtete eine junge Frau (24) dem Amtsrichter von dem sexuellen Übergriff eines 26-Jährigen, der am 29. September 2008 in ihrer Wohnung in Garath stattgefunden hat. Unter Tränen berichtete sie, wie sie arglos eingewilligt hatte, als ein Arbeiter, der ihren Balkon reparierte, sie fragte, ob er ihr Bad benutzen könnte. Der lockte die Frau unter einem Vorwand ins Badezimmer, entblößte sich, hielt sie fest und forderte Sex.

Sie sagte: "Er wollte mir an die Hose. Sie hatte nur einen Gummizug, und es wäre nicht schwer gewesen, sie herunterzuziehen." Doch die Auszubildende reagierte richtig: Sie wehrte sich vehement und konnte den Mann aus der Wohnung bugsieren. "Erst später wurde mir klar, dass da etwas passiert ist, was nicht normal war", sagte die Frau, die zwei Tage später Anzeige bei der Polizei erstattete.

Die Attacke hat bei der 24-Jährigen massive seelische Verletzungen verursacht: Sie leidet unter Schlafstörungen und Panikanfällen, die Nähe von Männern kann sie nicht ertragen, sie wechselt zum Beispiel die Straßenseite, wenn ihr einer entgegenkommt. Aufgrund dieser schweren Folgen verurteilte der Richter den Mann wegen sexueller Nötigung zu einem Jahr und neun Monaten Haft ohne Bewährung.

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