Seit Jahren haben die Stadtplaner die Weichen falsch gestellt: Wohn- oder Büroprojekte wurden geplant und gebaut – ohne sicherzustellen, dass es von Anfang an auch einen leistungsfähigen ÖPNV-Anschluss gibt. Im Medienhafen wurde die geplante Bahntrasse über die Hammer Straße zerredet. Stattdessen wurde erst Anfang 2014 eine Mini-Strecke zur Kesselstraße eröffnet. Am Gewerbegebiet Theodorstraße in Rath, wo auch der Dome steht, wartet man noch heute auf die versprochene Straßenbahn (immerhin ist jetzt der Bau in Sicht). Und Wohngebiete wie in Grafental oder am Quellenbusch wurden gleich ganz ohne Gleisanschluss geplant. Jetzt zu prüfen, wie künftige Wohngebiete mit Bus und Bahn versorgt werden können, ist eine richtige und überfällige Weichenstellung.

 

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