Am Dienstag beginnt bei der Rheinbahn die Auswertung der Befragung zum neuen Netz. Bei der Korrektur sollen die Kunden mitreden.

Heute beginnt bei der Rheinbahn die Auswertung der Befragung zum neuen Netz. Bei der Korrektur sollen die Kunden mitreden.
Die Rheinbahner Markus Lücking und Tim Bäumken (v.li.) beim Aufstellen eines der 400 neuen Schilder. Die Schrift soll größer werden. Archiv

Die Rheinbahner Markus Lücking und Tim Bäumken (v.li.) beim Aufstellen eines der 400 neuen Schilder. Die Schrift soll größer werden. Archiv

Stephan Bohnenkamp ist Leiter des zehnköpfigen Teams Kundendialog bei der Rheinbahn.

Lepke, Bild 1 von 2

Die Rheinbahner Markus Lücking und Tim Bäumken (v.li.) beim Aufstellen eines der 400 neuen Schilder. Die Schrift soll größer werden. Archiv

Düsseldorf. Die Rheinbahn beginnt heute in ihrer Zentrale an der Hansaallee mit der Auswertung der großen Kundenbefragung zum neuen Netz. „Online sind bereits über 1500 Rückläufe gekommen“, sagte Unternehmens-Sprecher Georg Schumacher jetzt auf WZ-Anfrage. Die Meinungsforschung endete am Montag. Hinzu kommen nach den Worten des Sprechers auch die noch nicht gezählten Stellungnahmen der Fahrgäste, die seit dem 14. März an den Haltestellen nach ihrer Meinung gefragt worden sind.

Die Wehrhahn-Linie war am 21. Februar in Betrieb genommen worden. Kritik wurde schnell an der Technik laut, denn Rolltreppen und Aufzüge erwiesen sich als störungsanfällig – die WZ berichtete. Auch die oberirdisch aufgestellten Haltestellenschilder sorgten für Unmut, weil viele Fahrgäste die Schrift als zu klein und damit als unleserlich empfinden. Die Rheinbahn hatte rund 400 neue Hinweistafeln aufstellen müssen, denn mit der Inbetriebnahme des neuen Tunnelsystems wurden auch große Teile des Nahverkehrs-Netzes umgestellt.

CDU-Ratsfrau Annelies Böcker sammelt Unterschriften für die 708

Heute beginnt bei der Rheinbahn die Auswertung der Befragung zum neuen Netz. Bei der Korrektur sollen die Kunden mitreden.
Die Rheinbahner Markus Lücking und Tim Bäumken (v.li.) beim Aufstellen eines der 400 neuen Schilder. Die Schrift soll größer werden. Archiv

Die Rheinbahner Markus Lücking und Tim Bäumken (v.li.) beim Aufstellen eines der 400 neuen Schilder. Die Schrift soll größer werden. Archiv

Stephan Bohnenkamp ist Leiter des zehnköpfigen Teams Kundendialog bei der Rheinbahn.

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Stephan Bohnenkamp ist Leiter des zehnköpfigen Teams Kundendialog bei der Rheinbahn.

Das Unternehmen reagiert eigenen Angaben zufolge auf die zahlreichen und deutlichen Hinweise aus der Kundschaft: Verschiedene Entwürfe neuer Schilder mit veränderter Schriftart und Buchstabengröße sollen in einem zentralen U-Bahnhof präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. „Das werden wir wohl an der Heinrich-Heine-Allee machen“, sagte Schumacher und ergänzte: „Auch bei diesem Thema wollen wir möglichst viele Stimmen einholen.“

Schon bevor die Statistiker mit der Auswertung von Lob und Tadel am neuen Netz beginnen, signalisiert die Rheinbahn die Bereitschaft nachzubessern. Schumacher: „Wenn eine Menge Leute etwa bei Anschlüssen, Kapazitäten oder anderen Themen Änderungswünsche haben, werden wir uns das genau anschauen.“

Nachbesserungsbedarf meldet etwa CDU-Ratsfrau Annelies Böcker an: Sie sammelte bei einem Info-Stand am Samstag Unterschriften für einen besseren Takt der Linie 708 – diese verkehrt abends und an Wochenenden gar nicht mehr.

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