Das Studierenden-Service-Center ist einmalig in Deutschland. Am Montag wurde der Grundstein gelegt.

Rektor Michael Piper und Student Ryuta Honda freuen sich auf das Center, das hinter ihnen gebaut wird.
Rektor Michael Piper und Student Ryuta Honda freuen sich auf das Center, das hinter ihnen gebaut wird.

Rektor Michael Piper und Student Ryuta Honda freuen sich auf das Center, das hinter ihnen gebaut wird.

D. Young

Rektor Michael Piper und Student Ryuta Honda freuen sich auf das Center, das hinter ihnen gebaut wird.

Düsseldorf. Eine breite Treppe zu einer überdachten Piazza, ein gläsernes Foyer, weiß, modern – so soll das Studierenden-Service-Center (SSC) der Heine-Uni Anfang 2014 aussehen. Vor allem aber soll es dort 85 Arbeitsplätze geben, das Prüfungsamt zieht mit ein. Am zentralen Service-Desk sollen Studenten dann jede Frage loswerden können – von „Ist Medizin eigentlich das Richtige für mich?“ über „Woher bekomme ich meinen Schein für das Geschichtsseminar?“ bis „Wie kann ich eigentlich promovieren?“.

Ein Ort für alle Belange, Fragen, Sorgen der Studenten – „das hat Neuheitscharakter an den deutschen Universitäten“, sagte Rektor Michael Piper am Montag, als er gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze den Grundstein für das SSC an der Universitätsstraße – gleich neben der Brücke zwischen Bibliothek und Mensa – legte. Und auch der Weg der Planung sei außergewöhnlich gewesen. Piper: „Wir haben mit den Funktionen angefangen, die Studierendenbetreuung optimiert – und dann das Gebäude dazu geplant.“

Auch Studenten freuen sich auf die „wichtige Anlaufstelle“

Zehn Millionen Euro aus eigenen Haushaltsmitteln legt die Uni für den SSC-Bau auf den Tisch. „Wir denken, es ist für die Zukunft entscheidend“, macht Piper deutlich. „Die Zahl der Studierenden an der Düsseldorfer Universität ist in den letzten drei Jahren um rund 50 Prozent gestiegen.“ Ein solcher Ansturm will bewältigt werden – und er muss gut bewältigt werden, um hohe Abbrecherquoten und Langzeitstudieren zu vermeiden. Das glaubt auch Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, die zur Grundsteinlegung gekommen war: „Wir brauchen die Fachleute für NRW und die Wissenschaftler, um die Probleme der Gesellschaft zu lösen.“

Neben Uni-Spitze und Landesregierung war aber auch die Studentenschaft bei der Grundsteinlegung vertreten: Der Asta-Vorsitzende Ryuta Honda freut sich ebenso wie Piper auf das neue Center. „Es ist für uns Studierende eine wichtige Anlaufstelle und kann Abläufe deutlich vereinfachen“, sagt der 31-Jährige, der an der Heine-Uni Philosophie und Politikwissenschaft studiert. Positiv findet er besonders, dass das Team des bisherigen SSC – eine Art Testlauf, der seit 2010 läuft – erhalten bleibt, im neuen Gebäude nur vergrößert wird. Honda: „Die haben in den letzten Jahren einen verdammt guten Job gemacht.“

Kosten: 10 Mio. Euro, Größe: 3240 qm Bruttogeschossfläche, Fertigstellung: 2014.

Simulationen gibt es beim zuständigen Architekturbüro: kadawittfeldarchitektur.de

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