Bezirksvorsteherin Sabine Schmidt (CDU) über ihre Wiederwahl und den Streit davor.

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Sabine Schmidt (CDU)

Sabine Schmidt (CDU)

Arend

Sabine Schmidt (CDU)

Düsseldorf. Bei der Wahl zur Bezirksvorsteherin am 6. November ging alles ganz schnell: Zehn von 19 Stimmen für Sabine Schmidt (CDU). Doch vorher hatte es Irritationen gegeben, weil Reinhard Schneider aus der CDU ausgetreten war.

Frau Schmidt, was war da los?

Schmidt: Wir wollten ursprünglich eine große Koalition bilden aus CDU, SPD, Grünen und FDP. Das Führungsgremium sollte aus mir, Horst Gieseler (SPD) und Horst Jakobskrüger (FDP) bestehen. Dann erfuhr ich, dass Schneider aus der CDU ausgetreten war, mir persönlich hatte er das nie gesagt. Ende September war noch alles in Ordnung, er hat ja auch noch an den Fraktionssitzungen teilgenommen. Plötzlich merkten die Grünen, dass eine andere Mehrheit möglich war und boten mir an, Bezirksvorsteherin zu werden - aber ohne Beteiligung der FDP. Das habe ich abgelehnt.

Dennoch sind Sie gewählt worden.

Schmidt: Ich gehe davon aus, dass Schneider mich auch gewählt hat, aber man weiß es nicht. Es war ja eine geheime Wahl. Inzwischen ist er auch wieder in die Partei eingetreten.

Hat sich das alles auf die Arbeit in der Bezirksvertretung ausgewirkt?

Schmidt: Es gab absolut keine atmosphärischen Störungen danach. Für mich ist das Ganze unerklärlich. Vielleicht rede ich mal mit ihm darüber, wenn etwas Zeit vergangen ist.

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