Generalkonsul Kiyoshi Koinuma über Hilfsangebote – und die Japan-Woche.

Der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma.
Der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma.

Der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma.

privat

Der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma.

Düsseldorf. Der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma war am Sonntag, wie er sagte, zum ersten Mal zu Gast im Tempel des Eko-Hauses an der Brüggener Straße. Etwa einem Dutzend Medienvertreter musste er nach der Gedenkfeier am Brüggener Weg Rede und Antwort stehen.

Dabei ging er auch auf die Japan-Woche ein, die vom 21. bis 28. Mai Besucher aus nah und fern mit Feuerwerk, Ausstellungen, Konzerten und abschließend einem Kultur- und Begegnungsfest in die Landeshauptstadt an den Rhein locken soll. Aber kann das Fest anlässlich dieser Katastrophe überhaupt stattfinden? Koinuma: „Das weiß ich auch nicht genau. Aber wir haben schon alles arrangiert. Ich persönlich denke, dass die Feierlichkeiten stattfinden sollten.“

Mit der Stadt Düsseldorf gibt es noch keinen Kontakt

Mit den Spitzen der Verwaltung ist darüber offenbar noch nicht gesprochen worden. „Mit der Stadt Düsseldorf habe ich noch keinen Kontakt gehabt“, erklärte der Generalkonsul am Sonntag. Vertreter der Stadt waren auch am Sonntag nicht bei der Gedenkfeier anwesend.

Dafür hätten aber bereits die Landesregierung und etliche Gemeinden ihr Mitgefühl und ihre Bereitschaft ausgedrückt, helfen zu wollen. „Wir sind sehr dankbar dafür.“ Vorrangiges Ziel sei es jetzt allerdings erstmal, „die Menschen zu retten“. Anschließende müsse genau geklärt werden, wie alle Hilfeleistungen zusammengeführt werden können.

Auch am Sonntag bei der Gedenkfeier im Tempel habe er den „Eindruck bekommen, dass die Deutschen sehr darum bemüht sind, jetzt ihr Mitgefühl auszudrücken“.

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