12 000 Besucher strömten zum großen Hundefest auf der Rennbahn und sorgten für ein Verkehrschaos.

Auch diese beiden Vierbeiner staunten über den Hunde-Auflauf beim „Dog Day“ auf der Rennbahn.
Auch diese beiden Vierbeiner staunten über den Hunde-Auflauf beim „Dog Day“ auf der Rennbahn.

Auch diese beiden Vierbeiner staunten über den Hunde-Auflauf beim „Dog Day“ auf der Rennbahn.

Bernd Schaller

Auch diese beiden Vierbeiner staunten über den Hunde-Auflauf beim „Dog Day“ auf der Rennbahn.

Düsseldorf. Auf den Straßen im Grafenberger Wald kommen die Autos nur im Kriechgang voran, die Parkplätze rund um die Rennbahn sind überfüllt. Die Leute strömen zum Dog Day, dem Tag des Hundes, auf die Rennbahn. Rund 12 000 Gäste haben die Veranstalter gezählt. Ein Rekord beim inzwischen siebten Dog Day.

Ein anderer Rekord war angekündigt, konnte aber nicht gebrochen werden: Eine Hundeschule wollte mit den Schäferhunden Cato und Awsome den Guinnessbuch-Rekord im Wäscheabhängen brechen. Markus Wolff erklärt: "Der Hund muss Wäsche von einer Leine schnappen und die Stücke in einen drei Meter entfernten Korb legen. Der Rekord liegt bei fünf Stücken in einer Minute." Doch Cato legt nur drei Lappen in den Wäschekorb, die dreijährige Awsome schafft fünf - gut aber nicht genug für den Rekord. Das liegt wohl nicht nur an der Hitze, sondern auch an den vielen anderen Hunden auf der Rennbahn.

Die meisten Besuchergruppen haben mindestens einen Hund dabei, andere gleich drei wie die Züchterin Kerstin Paleit aus Rheinsberg und Nicole Schloen aus Mönchengladbach: Kardia of Black an White und Tessa of Black an White heißen die Scottish-Terrier. Kardia ist Weltsiegerin 2008, ihre Schwester Tessa Europasiegerin 2009. Sie werden begleitet von Kardias Sohn Atreo von Weierbach, der mit seinen acht Monaten schon Baby-Champion ist.

Auch ein Terrier, aber etliche Nummern größer als die kurzbeinigen Scotties, die in etwa Dackel-Maße haben, ist Calle. Der eineinhalbjährige russische Terrier wiegt 58 Kilo und misst über einen Meter an der breiten Schulter. Sein Frauchen Petra Cremer sagt: "Er ist noch im Wachstum. Calles Vorfahren wurden als Wachhunde für die Sowjetische Armee gezüchtet."

Auch im Shuttlebus, der besten Möglichkeit, von der Rennbahn wieder in die Stadt zu kommen, fahren Hunde mit. Die meisten nehmen die Schaukelfahrt so gelassen hin wie Calle den ganzen Dog Day.

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