Mann war vor zwei Wochen schon einmal kollabiert.

Düsseldorf. Erst 37 Jahre alt war ein Bodybuilder, der vor wenigen Tagen in einem Fitnessstudio in der Münsterstraße zusammengebrochen ist. Der Mann starb kurz darauf, offenbar litt er an einem Herzfehler.

Erst jetzt wurde der Fall bekannt, der sich am frühen Donnerstagabend in dem Studio abspielte. Der Freizeit-Bodybuilder war während des Hanteltrainings aufgestanden und kurz darauf zusammengesackt. Einem Notarzt gelang es zwar, ihn zu reanimieren, etwa zwei Stunden später starb der Mann dann aber im Augusta-Krankenhaus.

Bei der Obduktion wurden Anzeichen eines akuten Herzversagens festgestellt, die Ärzte fanden zudem „krankhafte Veränderungen, die auf eine Herzmuskelerkrankung hindeuten“. Die Staatsanwaltschaft teilte am Montag auf WZ-Anfrage mit, dass der 37-Jährige offenbar vor circa zwei Wochen schon einmal einen Kollaps beim Training gehabt habe. Dadurch sei ihm im Liegen eine Langhantel ins Gesicht geschlagen, wodurch er mehrere Zähne verloren habe. Ob er sich danach ärztlich untersuchen ließ, ist nicht bekannt.

Ob auch starke Aufbaupräparate im Spiel waren, könnte erst eine toxikologische Untersuchung klären, die aber sehr aufwendig ist. Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag dazu noch keine Entscheidung getroffen zwingende Gründe schienen aber nicht vorzuliegen.

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