Vergangenes Jahr gewann das Tennis-Talent die Deutsche U 16-Meisterschaft, dieses Jahr wiederholte er seinen Coup bei der U 18.

Kaiserswerth
Die Finalisten: Henri Squire (l.) und Marlon Vankan.

Die Finalisten: Henri Squire (l.) und Marlon Vankan.

Klaus Molt

Die Finalisten: Henri Squire (l.) und Marlon Vankan.

Düsseldorf hat wieder ein riesengroßes Tennis-Talent. Eins, das über kurz oder lang zu den Profis aufsteigen wird. Henri Squire heißt der junge Mann vom TC Kaiserswerth, der das Jugend-Tennis in seiner Altersklasse seit Jahren dominiert und zahlreiche Titel gewinnt. Seit dieser Saison ist der 17-Jährige auch international unterwegs und spielte für Deutschland im Junior-Davis-Cup.

Auf nationaler Ebene kann ihm ohnehin kaum noch einer das Wasser reichen. Allein vergangenes Jahr sicherte sich Squire gleich drei Deutsche Meisterschaften: In der Halle gewann er die Einzel- und Doppel-Konkurrenz, draußen siegte er ebenfalls im Doppel – gemeinsam mit seinem Kaiserswerther Teamkollegen Constantin Zoske. Nun wiederholte Squire den Erfolg aus dem Vorjahr. In seiner neuen Altersklasse U 18 war der Düsseldorfer erneut nicht zu schlagen und gewann bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Essen sowohl im Einzel als auch im Doppel. Und das, obwohl er „nur“ an Position drei eingestuft war.

Trotzdem flog Squire nur so durch das Turnier, schlug Patrick Zahraj (SaFo Frankfurt), Vincent Strauch (Uhlenhorster HC), Torben Steinorth (TV Frohnau), Niklas Schell (Wiesbadener THC) und Marlon Vankan (TC Rotenbühl Saarbrücken). Bereits nach dem hart erkämpften Erfolg in der ersten Runde hatte Björn Jacob, Cheftrainer des Tennis-Verbandes Niederrhein, die berechtigte Hoffnung, dass Henri Squire schon richtig im Modus ist und ein starkes Turnier spielen könnte. Er sollte recht behalten.

Auch im Doppel ist das 17 Jahre alte Toptalent nicht aufzuhalten

Stark war auch Squires Auftritt im Doppel-Endspiel. Dieses Mal trat er nicht mit Clubkollege Zoske an, sondern mit Niklas Guttau aus Timmendorf. Im Endspiel gewann das Team das Treffen der topgesetzten Paare gegen Kai Lemstra (Aschheim) und Patrick Zahraj (Frankfurt) 6:4, 6:1. „Eine sehr starke Leistung der beiden Jungs, sie haben sich toll ergänzt. Henri hat auch hier spitzenmäßig gespielt“, freute sich Björn Jacob.

176 Nachwuchstalente aus ganz Deutschland hatten sich für die diesjährigen Titelkämpfe qualifiziert. Zum Abschluss des Jahres wurden die neuen Titelträger der Juniorinnen und Junioren in den Altersklassen U 14, U 16 und U 18 gesucht.

© WhatsBroadcast

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