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Die Pastasorte ist frei wählbar, bei der Mascarpone darf es keine Kompromisse geben.

Die Pastasorte ist frei wählbar, bei der Mascarpone darf es keine Kompromisse geben.

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Die Pastasorte ist frei wählbar, bei der Mascarpone darf es keine Kompromisse geben.

Pasta mit Pancetta und Mascarpone Gut, auch ich verzichte auf die von mir hochverehrten Käsespätzle, aber ein anderes Nudelgericht ist zumindest abends ein regelmäßiger Begleiter der hohen Temperaturen. Es ist ein italienisches Rezept, für das die Weight Watchers vermutlich eine neue Tabelle erfinden müssen.

Bei der Pasta herrscht weitgehend freie Auswahl. Ich bevorzuge Fusilli und rate von gefüllten Sorten oder solchen mit Eigengeschmack ab. Meine bisherigen Experimente damit sind alle nicht zur Nachahmung anempfohlen. Die Sorte des Vertrauens in Salzwasser kochen und dann bitte nicht abschrecken, weil sie reichlich Soße tragen können soll.

Für eben diese Soße nimmt man etwa 25 Gramm Pancetta pro Person (ein italienischer Bauchspeck, der in Düsseldorf inzwischen gut zu kriegen ist) und dünstet sie für wenige Minuten in Öl. Währenddessen getrocknete Tomaten in dünne Scheiben schneiden (dieselbe Menge wie beim Speck). Dann den Speck mit Hühnerbrühe übergießen. Bei der Vier-Personen-Version, also je 100 Gramm Speck und Tomaten, sind das 130 bis 150 Milliliter Brühe. Die Tomaten und die ultimative Form des Fettgehalts auf der Zutatenliste, Mascarpone (pro Person knapp 50 Gramm), dazugeben.

Es folgt der klassische Trick: Bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Ganze ordentlich eingedickt ist (grobe Richtung: fünf Minuten). Abschmecken ausschließlich mit Pfeffer, dekorieren gerne auch mit Streifen von Basilikum. Dann Soße und die sicher schon fertige Pasta vermengen, sofort servieren und alle körperlichen Reaktionen, die nicht Genuss sind, ausblenden.

Christian Herrendorf

© WhatsBroadcast

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