Beitrag im DEG-Forum katapultiert Gerüchte in die Öffentlichkeit – das Café will den Klub finanziell unterstützen.

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Zur Kette der Hard Rock Cafés gehören heute 170 Filialen weltweit.

Zur Kette der Hard Rock Cafés gehören heute 170 Filialen weltweit.

dpa

Zur Kette der Hard Rock Cafés gehören heute 170 Filialen weltweit.

Düsseldorf. Viele, viele Jahre wurde darüber diskutiert und spekuliert, ob Düsseldorf in den langen Reigen der Metropolen aufgenommen werden könnte, die Touristen mit einem Hard Rock Café anziehen. Lange, lange war es um diese Idee dann aber auch still. Doch am Montag tauchte im Fan-Forum der DEG plötzlich ein Beitrag auf, eine solche Filiale könne den Düsseldorfer Eishockeyklub doch unterstützen. „Und auf einmal brach der Sturm los“, sagt Gastronom Dieter Schmidt.

Die „Gefällt mir“-Angaben auf der Facebook-Seite des noch nicht einmal existierenden Hard Rock Café Düsseldorf schnellten von 370 innerhalb von 24 Stunden auf über 1400. Und so fiel der breiten Öffentlichkeit auch die Ankündigung auf ebendieser Seite auf: „Das Hard Rock Café Düsseldorf wird im ersten Quartal 2014 circa 100 Meter von der Düsseldorfer Kö entfernt eröffnen!“

Promi-Souvenirs sind Pflicht – vielleicht auch von Heino

Dieter Schmidt (Foto) ist der Franchisenehmer für das Düsseldorfer Café und er bestätigt die Internet-Gerüchte auf WZ-Anfrage: Zwar bleibe die genaue Location aus vertraglichen Gründen noch geheim; aber in der Tat solle in einem 400-Quadratmeter-Lokal nahe der Kö in der kommenden Woche der Umbau beginnen, am 31. März will Schmidt eröffnen.

Dann soll das bewährte Konzept aus Restaurant, mondäner Bar und Promi-Souvenirs wandauf, wandab in die Düsseldorfer City locken – dieses Design sei Pflicht, erklärt Schmidt: „Vielleicht auch mit einem Bild von Heino!“ Obwohl die NRW-Landeshauptstadt bei 170 Filialen weltweit und allein vieren in Deutschland nicht gerade Trendsetter ist, glaubt Schmidt fest an den Erfolg: „Ich bin von diesem Standort überzeugt.“

Aus der Luft gegriffen ist übrigens auch die Zusammenarbeit mit der DEG nicht. „Wir sind in Gesprächen, dort finanziell einzusteigen“, sagt Schmidt. „Und das nicht erst seit gestern.“ Das bestätigt die DEG-Chefetage, Details wollen beide Seiten aber noch nicht verraten.

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