Der Illusionist bietet in „The New Houdini“ im Capitol eine Show der Illusionen. Sie ist einer Legende der Magier gewidmet, auch Stunts gehören dazu.

Hans Klok bietet in „The New Houdini“ im Capitol eine Show der Illusionen. Sie ist einer Legende der Magier gewidmet, auch Stunts gehören dazu.
Menschen, die verschwinden und wie aus dem Nichts in durchsichtigen Kisten wieder auftauchen, sind eine Spezialität Hans Kloks (r.).

Menschen, die verschwinden und wie aus dem Nichts in durchsichtigen Kisten wieder auftauchen, sind eine Spezialität Hans Kloks (r.).

Melanie Zanin

Menschen, die verschwinden und wie aus dem Nichts in durchsichtigen Kisten wieder auftauchen, sind eine Spezialität Hans Kloks (r.).

Düsseldorf. Mag heutige Technik noch so viel möglich machen, alte Zaubertricks, live auf einer Bühne, entfalten weiterhin ihre magische Wirkung. Illusionist Hans Klok beweist das in seiner aktuellen Show „The New Houdini“, die im Capitol-Theater zu sehen ist. Er lässt dabei atemberaubend schnell Menschen aus diversen Kästen verschwinden und wieder auftauchen, Frauen oder Gegenstände durch den Raum schweben und Knoten lösen. Spektakulär aussehende Entfesselungs-Stunts, Tänze und Artisten als Gäste bereichern das temporeiche Programm.

„Man sieht es und man sieht doch nicht, wie er es macht“

Die Legenden der Vergangenheit faszinieren Hans Klok schon lange – besonders Harry Houdini, der mit seiner Entfesselungskunst vor über hundert Jahren selbst Scotland-Yard-Mitarbeiter zum Stauen gebracht haben soll. Bereits mit zehn Jahren eiferte Klok ihm nach – heute zeigt er seine Künste. Vor der Pause im aktuellen Programm wagt sich der Magier an den ersten großen Stunt: Er lässt sich mit Ketten fesseln und in einen Wassertank schließen. Dann schwingt ein Tuch über den durchsichtigen Kasten, drei Minuten hat Klok Zeit, sich zu befreien.

Nicht nur er, sondern auch das Publikum hält am Freitagabend – dem Tourneestart – sichtbar den Atem an. Immer wieder schwingt das Tuch zur Seite und gibt den Blick auf den gefangenen Zauberer frei, bis plötzlich ein tropfender, nach Atem ringender Klok auf der Bühne steht. Zum Schluss des Abends muss er sich vor den Augen der Zuschauer über Kopf hängend, in eineinhalb Minuten aus einer Zwangsjacke befreien – bevor eine große Zange ihn zerquetschen kann. „Man sieht es und man sieht doch nicht, wie er es macht“, meint ein staunender Besucher.

Welche Präzision und jahrzehntelange Übung hinter solchen Nummern steckt, wird besonders augenscheinlich, wenn einmal etwas nicht klappt – wenn zum Beispiel das Mikrofon ausfällt. Klok lässt sich durch solche Vorfälle nicht aus dem Konzept bringen. „Freitag der 13.“, witzelte er in der . Und die Tricks funktionieren. Für Staunen sorgen dabei auch scheinbar leichte Nummern wie eine Weinflasche nach der anderen, die aus zwei leeren Röhren auftauchen.

Gäste bereichern den Abend auf der Bühne. Yulia Rasshivkkina verzaubert mit einer wunderschönen Hula-Hoop-Nummer. Huang Yang zeigt Balancier-Kunst auf dem Seil, Schlangenfrau Lunga verbiegt sich in scheinbar unmögliche Positionen und die Verkleidungskünstler Oksana und Vadim bewegen sich wie im Zeitraffer.

Hans Klok zeigt sein Programm „The New Houdini“ noch bis Sonntag, 22. November, im Capitol-Theater, Erkrather Straße 30. Vorstellungen sind Dienstag bis Sonntag um 20 Uhr, am Samstag zusätzlich um 15 Uhr.

Tickets gibt es an den Vorverkaufstellen und unter der Telefonnummer 73440.

Mehr zu Hans Klok im Netz:

www.hansklok.org

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