60-Jährige aus Rath wurde im Hausflur überfallen. Schon rund 30 Fälle im Düsseldorfer Norden.

Dirk Sybertz, Leiter der „EK Band“, hofft auf Hinweise.  Archiv
Dirk Sybertz, Leiter der „EK Band“, hofft auf Hinweise. Archiv

Dirk Sybertz, Leiter der „EK Band“, hofft auf Hinweise. Archiv

JM

Dirk Sybertz, Leiter der „EK Band“, hofft auf Hinweise. Archiv

Düsseldorf. Die Serie von Überfällen auf Frauen im Düsseldorfer Norden nimmt kein Ende. Am Dienstag schlugen die Halsketten-Räuber wieder zu. Diesmal war das Opfer eine 60-jährige Frau aus Rath. Wie Polizeisprecher Markus Niesczery erklärte, sind es inzwischen 30 Fälle in den vergangenen Monaten. Obwohl eine Ermittlungskommission „EK Band“ unter der Leitung von Dirk Sybertz eingerichtet wurde, konnte bisher noch keiner der Täter ermittelt werden.

Fanden die anderen Überfälle meist auf offener Straße oder in Grünanlagen statt, verfolgte der Täter sein Opfer diesmal sogar bis in den Hausflur. Gegen 13.50 Uhr kam die Frau am Dienstag mit ihren Einkäufen zurück. Im Hausflur des Mehrfamilienhauses am Rather Broich bemerkte sie einen Unbekannten. Die 60-Jährige ging in die zweite Etage. Als sie vor der Wohnungstür stand, packte der Mann sie an den Schultern und riss ihr die Goldkette vom Hals.

Polizei sucht einen schwarzen Transporter mit Schiebetüren

Der Räuber konnte zunächst flüchten, die Frau folgte ihm. Als sie aus dem Haus kam, war der Täter allerdings schon verschwunden. Immerhin gibt es in diesem Fall eine Spur. Zeugen war ein schwarzer Transporter mit Schiebetüren – ähnlich einem VW Bulli – aufgefallen. Das Fahrzeug hatte in der Nähe des Tatorts halb auf dem Gehweg gestanden und war nach der Tat ebenfalls nicht mehr da.

Der Täter ist etwa 35 Jahre alt und hat eine normale bis muskulöse Statur. Er hat dunkle Haare, ein rundes Gesicht und dunkle Augen. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Trainingsjacke. Hinweise nimmt die „EK Band“ unter Telefon 8700 entgegen.

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