Rund 1900 Kinder wollen an die Gymnasien – nicht alle kriegen den Wunschplatz.

An der Borbecker Straße soll es ein neues Gymnasium geben, doch das verzögert sich.
An der Borbecker Straße soll es ein neues Gymnasium geben, doch das verzögert sich.

An der Borbecker Straße soll es ein neues Gymnasium geben, doch das verzögert sich.

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Arend, Bild 1 von 2

An der Borbecker Straße soll es ein neues Gymnasium geben, doch das verzögert sich.

Düsseldorf. Die Anmeldungen an den Düsseldorfer Gymnasien sind gelaufen und sie haben ein paar Überraschungen gebracht: Das Humboldt ist nicht mehr Spitzenreiter, das Görres hat die Talsohle zunächst durchschritten, das Poth ist in Gerresheim begehrter als das Marie Curie, um einige Beispiele zu nennen. Die gute Nachricht für das Schuldezernat: Der Ansturm ist nicht ganz so groß wie erwartet.

Trotzdem hat für viele Familien nun wieder eine Zeit des bangen Wartens begonnen. Nicht alle Kinder werden einen Platz an ihrer Wunschschule bekommen, einige Gymnasien haben wieder zu viele Bewerber, um alle aufzunehmen.

Mit momentan 1903 Bewerbern liegen die städtischen Gymnasien leicht unter Vorjahresniveau (1926). Am grundsätzlichen Problem wird das aber kaum etwas ändern: Die Gymnasien sind überfüllt, mit Klassengrößen von bis zu 31 Schülern. Manche haben in den Vorjahren Container aufgestellt. Zudem wird die Schülerzahl in Düsseldorf in den nächsten Jahren voraussichtlich merklich steigen.

Gesamtschulen haben wieder Hunderte ablehnen müssen

Die Planungen für ein zusätzliches Gymnasium laufen daher weiter, aktuelles Vorhaben: Die auslaufende Hauptschule an der Borbecker Straße könnte durch ein Jüdisches Gymnasium ersetzt werden, das auch Kinder anderer – bzw. ohne – Konfession aufnimmt.

Die drei beliebtesten Gymnasien sind in diesem Jahr „Ceci“, Humboldt und Max Planck mit Anmeldezahlen um die 170. Alle drei hatten auch in den Vorjahren schon viele Anmeldungen. Stärker angewählt als in den Vorjahren sind das Geschwister Scholl (156) und das „Poth“ (151). Dagegen hat das Luisen die wenigsten Anmeldungen (63), während sich das renommierte Görres mit 89 Bewerbern von seinem Vorjahrestief anscheinend erholt hat.

Die so genannten Umberatungen könnten damit diesmal etwas einfacher verlaufen als in anderen Jahren, das Humboldt muss voraussichtlich rund 20 Schüler ablehnen – im Vergleich zu 50 im Vorjahr.

Anders sieht es nach WZ-Informationen bei den Gesamtschulen aus. Wie in den Vorjahren haben die vier städtischen Schulen Überhang von mehreren hundert Kindern.

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