Das Prinzenpaar besuchte die kranken Kinder in der Uni-Klinik.

Der kleine Casper auf dem Schoß seiner Mutter Tan schaut ganz fasziniert auf das imposante Ornat von Prinz Christian III.
Der kleine Casper auf dem Schoß seiner Mutter Tan schaut ganz fasziniert auf das imposante Ornat von Prinz Christian III.

Der kleine Casper auf dem Schoß seiner Mutter Tan schaut ganz fasziniert auf das imposante Ornat von Prinz Christian III.

Der kleine Casper auf dem Schoß seiner Mutter Tan schaut ganz fasziniert auf das imposante Ornat von Prinz Christian III.

Düsseldorf. Es gibt einen Termin in der Session, da ist dem Prinzenpaar weniger zum Lachen zumute. Der Besuch im Schlossmann-Haus der Uni-Klinik, in dem viele todkranke Kinder betreut werden, geht nicht spurlos an den Tollitäten vorbei. „Aber trotzdem müssen wir den Kinder Spaß und gute Laune vermitteln, da ist es gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden“, sagte Prinz Christian III.

Einfühlsam und angenehm zurückhaltend richtete das Prinzenpaar seine Worte an die Jungen und Mädchen. Für jeden der kleinen Patienten gab es einen Anstecker und kleine Stoffpuppen, die Christian Erdmann extra für den Anlass bestellt hatte.

Ganz fasziniert war der kleine Casper aus Hamburg, als die Venetia in ihrem schicken Kleid und der Prinz in seinem imposanten Ornat vor ihm standen. „Das kennt er nicht“, meinte Mutter Tan. Bei dem zweieinhalbjährigen Jungen wurde 2015 ein Keimzellentumor diagnostiziert. Viermal war er bereits zur Chemotherapie in der Uni-Klinik. Jeweils eine Woche dauert so ein Besuch. „Ich hoffe, dass Casper es nun geschafft hat“, sagt die Mama.

Seit 22 Jahren veranstaltet die Närrisch Welthus die Sitzung im Schlossmann-Haus. „Alle Künstler treten hier ohne Gage auf und mir hat auch noch nie jemand abgesagt“, berichtet Präsident Volker Broix. Allerdings schafft nicht jeder diesen Besuch. „Wenn jemand nah am Wasser gebaut ist, hat er keine Chance. Das hab ich schon erlebt“, sagt Broix.

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