Zukunft des Am Hackenbruch zerstörten Hauses ist unklar.

Bahnunfall
Gutachter Hans J. Hoffstadt (l.) und Jürgen Plewka besichtigten gestern das zerstörte Wochenendhaus.

Gutachter Hans J. Hoffstadt (l.) und Jürgen Plewka besichtigten gestern das zerstörte Wochenendhaus.

David Young

Gutachter Hans J. Hoffstadt (l.) und Jürgen Plewka besichtigten gestern das zerstörte Wochenendhaus.

Düsseldorf. Es war ein kleines Wunder, dass beim Unglück auf dem Bahnübergang "Am Hackenbruch" in Eller kein Mensch umkam. Am 20. Dezember 2012 war ein Rheinbahn-Bus auf den Schienen liegengeblieben. Der Fahrer und drei Fahrgäste hatten sich retten können. Kurz darauf rasten zwei Güterzüge in den Bus, einer entgleiste, rutschte die Böschung hinab und krachte in ein Wochenendhaus.

Das steht immer noch so da wie damals. Am Donnerstag begann ein Gutachter damit, den Schaden zu ermitteln. Ein Teil des Gebäudes wurde komplett zerstört. „Man hat nur die Lok geborgen und sonst alles einfach so stehen lassen“, erklärt Rechtsanwalt Martin Lauppe-Assmann, der die Hausbesitzerin (79) vertritt.

Der Gutachter soll zunächst ermitteln, ob das Haus wieder aufgebaut werden kann oder ob abrissreif ist. Die Schadenshöhe wird erst in einigen Wochen feststehen. si

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